18. September 2010 :: Festival „Bands für bunt“

18. September 2010 :: Berlin-Köpenick :: Alternatives Open-Air-Festival

Das Köpenicker Jugendbündnis „Bunt statt braun!“ wird 10 Jahre alt – und das soll gefeiert werden! Zusammen mit dem Antifaschistischen Bündnis Süd-Ost organisieren die lokalen Jugendclubs gemeinsam ein alternatives Festival mit Nachwuchs-Bands aus‘m Bezirk. Dazu gibt’s allerhand Action (Bodypainting, Sprühaktion „Schöne Wände bunt“, Blindschminken für Kinder usw.) sowie eine Infoveranstaltung, mit der über die Nazikneipe „Zum Henker“ in Schöneweide aufgeklärt wird.
Eintritt: 4 Euro
Live on stage: Toxic Coffee :: Lust‘n'Love :: Anky Pang :: Bonfya :: Taliesin :: usw.

18. September 2010 :: ab 15 Uhr :: Haus der Jugend Köpenick/Das Café :: Seelenbinderstraße 54 :: Nähe S-Bhf. Berlin-Köpenick
(Aftershow-Party im All :: Friedrichshagener Straße 10)

Infos unter http://hdjk.de/

18. September 2010 :: Festival „Bands für bunt“ in Köpenick

18. September 2010 :: Berlin-Köpenick :: Alternatives Open-Air-Festival

Das Köpenicker Jugendbündnis „Bunt statt braun!“ wird 10 Jahre alt – und das soll gefeiert werden! Zusammen mit dem Antifaschistischen Bündnis Süd-Ost organisieren die lokalen Jugendclubs gemeinsam ein alternatives Festival mit Nachwuchs-Bands aus‘m Bezirk. Dazu gibt’s allerhand Action (Bodypainting, Sprühaktion „Schöne Wände bunt“, Blindschminken für Kinder usw.) sowie eine Infoveranstaltung, mit der über die Nazikneipe „Zum Henker“ in Schöneweide aufgeklärt wird.
Eintritt: 4 Euro
Live on stage: Toxic Coffee :: Lust‘n'Love :: Anky Pang :: Bonfya :: Taliesin :: usw.

18. September 2010 :: ab 15 Uhr :: Haus der Jugend Köpenick/Das Café :: Seelenbinderstraße 54 :: Nähe S-Bhf. Berlin-Köpenick
(Aftershow-Party im All :: Friedrichshagener Straße 10)

Infos unter http://hdjk.de/

4. September 2010 :: 1. Mai es ist nicht vorbei…

4. September :: 22 Uhr :: Antifantastische Soliparty :: Supamolly (Jessener Str 41, S- U-Bhf Frankfurter Allee)

Live: GTUK (Electro/Grind)
DJanes: DJ Schürze (Indie-Pop), DJ Testrock (Indie Hip Hop/ Elektro), Knut und seine Atze (Alltime-Favourite Pop/ Hip Hop/ Elektro)

Diesen 1. Mai gelang es den über ein Jahr vorbereiteten Neonaziaufmarsch in Berlin zu blockieren. 10000 beteiligten sich an dem schon durch Dresden etablierten Konzept und setzten sich den Nazis in den Weg. Doch wie immer sabotierte die Berliner Polizei die Proteste gegen die Nazis um deren Aufmarsch zu ermöglichen. Und da nicht alle Wolfgang Thierse sein können stehen jetzt rund 50 Buß-, Straf- und Prozesskosten offen. Unsere Soliparties gegen ihre Repression.

9. September 2010:: God is your enemy

9. September 2010 :: 20 Uhr :: Projektraum Neukölln :: Antifa-Tresen des Antifaschistischen Bündnis Südost

Der Endzeitglaube des christlichen Fundamentalismus und warum er eine Gefahr für den Rest der Menschheit darstellt
Eine der Gemeinsamkeiten der verschiedenen Strömungen des christlichen Fundamentalismus ist der Chiliasmus, der Glaube an die baldige Wiederkehr Jesu‘ und die Errichtung eines „tausendjährigen Reiches“ durch diesen. Dieser Glaube geht mit der Vorstellung eines Endkampfes gegen alles „unchristliche“ einher, das ausgerottet werden müsse. Er stellt eine Gefahr dar, weil er die Gewalttätigkeiten christlicher Fundamentalist/innen motiviert und ihnen eine Denkfolie bereitstellt, um jede Form militanter Aktionen zu rechtfertigen: Mord, Verleumdungs-Kampagnen, psychische und physische Gewalt, die Aufstellung eigener Milizen und anderes. Die Veranstaltungen führt durch die Absurditäten und realen Aktionen der chiliastisch Inspirierten und zeigt, dass es gilt, die Grundlagen der Aufklärung gegen diese zu verteidigen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung gegen den 1000-Kreuze-Marsch christlicher Fundamentalist/innen am 18. September in Berlin statt.
Weitere Informationen: http://no218nofundis.wordpress.com/

Und nach der Veranstaltung…
… könnt ihr mit netten Menschen leckere Cocktails schlürfen. Außerdem gibt’s Spiel, Spaß und
Spannung: Wer Lust hat, kann Kickern oder Karten spielen!

9. September 2010 :: 20 Uhr :: Projektraum Neukölln :: Hermannstraße 48 (2. Hinterhof, 1. Etage) :: Nähe U-Bhf. Boddinstraße (U8)

9. September 2010 :: God is your enemy

Der Endzeitglaube des christlichen Fundamentalismus und warum er eine Gefahr für den Rest der Menschheit darstellt

9. September 2010 :: 20 Uhr :: Projektraum Neukölln :: Antifa-Tresen des Antifaschistischen Bündnis Südost

Eine der Gemeinsamkeiten der verschiedenen Strömungen des christlichen Fundamentalismus ist der Chiliasmus, der Glaube an die baldige Wiederkehr Jesu‘ und die Errichtung eines „tausendjährigen Reiches“ durch diesen. Dieser Glaube geht mit der Vorstellung eines Endkampfes gegen alles „unchristliche“ einher, das ausgerottet werden müsse. Er stellt eine Gefahr dar, weil er die Gewalttätigkeiten christlicher Fundamentalist/innen motiviert und ihnen eine Denkfolie bereitstellt, um jede Form militanter Aktionen zu rechtfertigen: Mord, Verleumdungs-Kampagnen, psychische und physische Gewalt, die Aufstellung eigener Milizen und anderes. Die Veranstaltungen führt durch die Absurditäten und realen Aktionen der chiliastisch Inspirierten und zeigt, dass es gilt, die Grundlagen der Aufklärung gegen diese zu verteidigen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung gegen den 1000-Kreuze-Marsch christlicher Fundamentalist/innen am 18. September in Berlin statt.
Weitere Informationen: http://no218nofundis.wordpress.com/

Und nach der Veranstaltung…
… könnt ihr mit netten Menschen leckere Cocktails schlürfen. Außerdem gibt’s Spiel, Spaß und
Spannung: Wer Lust hat, kann Kickern oder Karten spielen!

9. September 2010 :: 20 Uhr :: Projektraum Neukölln :: Hermannstraße 48 (2. Hinterhof, 1. Etage) :: Nähe U-Bhf. Boddinstraße (U8)

Zum Führer mit „Zum Henker“

Aufruf zur Demonstration gegen die Nazikneipe “Zum Henker“ am 30. April 2010 in Berlin-Schöneweide

Du findest es zum Kotzen, dass Nazis in Ortsteilen durch ihre Infrastrukturen – wie zum Beispiel eigene Klamotten-Läden oder Kneipen – die Möglichkeit bekommen ein widerliches Klima zu erzeugen? Dich nervt die teilweise massive Präsenz von Rassist_innen und Antisemit_innen, die eine latente Bedrohung für all diejenigen darstellen, die deren Menschenbild ein Dorn im Auge sind? Du hast ein Problem mit saufenden Nazis, die in ihren Kneipen beste Möglichkeiten zur Vernetzung bekommen und in aller Ruhe ihre Treffen abhalten können?
Dann bist Du bei unserer Demonstration gegen die derzeit am stärksten frequentierte Nazikneipe in Berlin an der richtigen Adresse! Wir werden am Todestag von Adolf Hitler deutlich machen, dass wir dem andauernden Nazitreiben in Nieder- und Oberschöneweide nicht unwidersprochen zuschauen werden. Wir wünschen der Nazikneipe “Zum Henker“ das gleiche Schicksal, wie einst dem sogenannten Führer des nationalsozialistischen Deutschlands: Das schnelle Ende!

Dass der Treptow-Köpenicker Ortsteil Schöneweide von vielen Nazis als Homezone betrachtet wird, ist leider nichts Neues. Der Kiez ist eine Wohngegend einschlägig bekannter Nazis, aktuell u.a. Andreas Thürmann (JN Berlin), Ines Wegner (ehemals Kameradschaft Berliner Alternative Süd-Ost) und Sebastian Schmidtke (stellvertretender Landesvorsitzender der NPD Berlin und regelmäßiger Anmelder von Aufmärschen). Zum anderen ist Schöneweide aber nicht zuletzt auch durch die Existenz der seit über einem Jahr existierenden Kneipe “Zum Henker“ in der Brückenstraße 14 zur Spielwiese von Nazis aus ganz Berlin und Brandenburg geworden. Die Kneipe wird von Paul Stuart Barrington betrieben, der für die Internetseite “www.SS88.de“ verantwortlich war und wegen deren Inhalten zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt wurde. Hinterm Tresen stehen die schon erwähnte Ines Wegener und der Anti-Antifa-Aktivist Danny Leszinski.
Für Menschen, die von den Nazis als “undeutsch“ definiert werden, ist die Kneipe eine tägliche Belastung und permanente Gefahr. Da kann es schon mal vorkommen, dass im Anschluss an ein Rechtsrock-Konzert wie am 30. Oktober 2009 Passant_innen rassistisch angepöbelt und angegriffen werden. An besagtem Tag wurde nach einer “Halloweenparty“ in der Kneipe “Zum Henker“ ein Mann in der Brückenstraße von Nazis auf dem Heimweg erst beschimpft und dann mit einer abgebrochenen Glasflasche so schwer im Gesicht verletzt, dass dessen linkes Auge nun nur noch über geringe Sehkraft verfügt.
Ein weiteres Beispiel für die Aggressionen, welche von der Kneipe bzw. dem Publikum ausgehen, ist der gewalttätige Angriff auf eine Gruppe von Jugendlichen am S-Bahnhof Schöneweide im November letzten Jahres, bei dem ein Jugendlicher schwere Verletzungen am Kopf erlitt, nachdem er von ca. zehn Nazis zusammengeschlagen und -getreten wurde.
Kurze Zeit später, im Dezember 2009, attackierten die Gäste direkt aus der Kneipe heraus eine Gruppe von Jugendlichen, die aus einer nahegelegenden Diskothek kamen. Stunden vorher sind nach einem Naziaufmarsch in Königs Wusterhausen ca. 150 Berliner Nazis „Zum Henker“ gefahren und haben dort, unter den Augen von Beamten und Beamtinnen des lokalen Polizeiabschnittes, den ganzen Abend über Passant_innen in der Brückenstraße bedroht und eingeschüchtert.

Außer als Treffpunkt und Rückzugsort gewalttätiger Nazis, dient die Kneipe “Zum Henker“ diesen auch als Versammlungsort von Nazi-Gruppen. Eine Berliner Sektion der “Hilfsorganisation für nationale Gefangene“ (ein Verein, der inhaftierte Nazis im Gefängnis auf Linie hält) gründete sich dort im Juni 2009. Auch die inzwischen verbotene Kameradschaft “Frontbann 24“ hielt in der Kneipe ihre Treffen ab. Deren Name geht auf die 1924 gegründete Ersatzorganisation der nationalsozialistischen Sturmabteilung SA zurück.
So erfüllt die Kneipe mehrere Zwecke gleichzeitig und neben dem organisierten Nazi-Stammpublikum können natürlich auch Sympathisantinnen und Sympathisanten der Szene bei locker gehaltenen Feiern, wie zum Beispiel am Herrentag, zum Oktoberfest oder nach Fußballspielen, hier zusammen in für sie streng deutscher Atmosphäre den Schulterschluss üben.

Und warum demonstrieren wir noch mal am 30. April?
Nach wie vor nutzen Nazis Daten mit Bezug zum Nationalsozialismus für Aufmärsche und Feiern, weswegen wir den Todestag Adolf Hitlers, den 30. April, als Termin für unsere Demonstration gewählt haben. Unter dem Motto “Zum Führer mit “Zum Henker“ – Nazikneipen dicht machen!“ wollen wir mit euch, wie schon in der Vergangenheit, gegen die Infrastruktur von Nazis demonstrieren.
Nach nur zwei Jahren Laufzeit musste im Herbst 2006 die Nazikneipe “Spreehexe“ in der Schnellerstraße 24 in Niederschöneweide schließen. Das Ende dieses berlinweiten Nazi-Treffpunktes ist maßgeblich der Aufklärungsarbeit von Antifaschist_innen zu verdanken. Auch dort feierten Nazis am 20. April 2006 den Geburtstag Hitlers. Unter den Anwesenden befanden sich dieselben Nazis, die heute den „Henker“ betreiben.

Wir sind nicht der Meinung, dass Probleme mit Nazis sich durch ignorieren lösen. Wir wollen uns bei der Bekämpfung von Nazis nicht auf staatliche Behörden verlassen. Wir tragen unseren antifaschistischen Protest nicht nur anlässlich von Naziaufmärschen auf die Straße – wie beispielsweise am 1. Mai in Berlin – sondern auch an jedem anderen Tag im Jahr. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass in Treptow-Köpenick die NPD-­Bundeszentrale in der Seelenbinderstraße und die Nazikneipe “Zum Henker“ in der Brückenstraße dicht machen müssen!

Schöneweide ist unser Kiez! Zum Führer mit “Zum Henker“! Keine Toleranz für Nazis!

Antifaschistische Demonstration: 30. April 2010 | 17:00 Uhr | S-Bahnhof Berlin-Schöneweide

Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost [ABSO] im März 2010

17. September 2010 :: Nazis auf die Pelle rücken

17. September 2010 :: Antifa-Demo im Wedding :: Naziterror stoppen – in Wedding und überall!

Der Wedding- Stadtteil und Mythos mitten in Berlin. Als sozialer Brennpunkt, „Hort der Kriminalität“ und Projektionsfläche rassistischer Ängste vor einer vermeintlichen Überfremdung durch „den Islam“, ist er im Bewusstsein der Stadtbewohner_innen allgegenwärtig.
Doch halt! Nazis im Wedding?!
Für das Jahr 2009 wurden nach offiziellen Statistiken mindestens neun rechte und rassistische Angriffe verübt- ein berlinweiter Platz zwei! Die Gewalt eskalierte bis hin zu einem Mordversuch durch zwei Neonazis im U-Bahnhof Rehberge an Personen mit iranischem Migrationshintergrund am 19. September 2009. Rechter Straßenterror und Alltagsrassismus – sie gehören durchaus zum Alltag im Wedding. Ob rassistische Kolonialromantik anhand der Straßennamen des „Afrikanischen Viertels“ oder die ganz praktische Einschüchterung von Mitgliedern der afrikanischen Community in der Sprengelstraße durch Drohbriefe im rechten Online-Portal Altermedia: Rassismus und Neonazis bleiben hier präsent. [weiterlesen]

17. September 2010 :: 18:00 Uhr :: U-Bhf Osloer Straße (U8; U9)

Infos unter http://aufdiepelleruecken.blogsport.de/

PM: Antifa-Demo am 30.04. in Berlin Treptow-Köpenick

Antifaschistische Demonstration am 30.04. in Berlin Treptow-Köpenick
Aufzug zur Walpurgisnacht gegen neonazistischen Szenetreffpunkt »Zum Henker« in Schöneweide

Für den 30. April 2010 planen Berliner Antifagruppen eine antifaschistische Demonstration durch den Bezirk Treptow-Köpenick gegen den Neonazitreffpunkt »Zum Henker«. Mit der Kneipe in der Brückenstraße 14 haben Berliner Neonazis seit über einem Jahr einen Anlaufpunkt im Bezirk, den sie für Kameradschaftstreffen, Musikveranstaltungen und Propagandaabende, aber auch gewalttätige Angriffe nutzen. Seit Eröffnung kam es deswegen zu einer deutlichen Zunahme von rechten Übergriffen und Straftaten im Umfeld des Lokals, wie nicht nur Antifagruppen, sondern auch staatliche Stellen feststellten.* (Konkrete Vorfälle siehe Chronologie)

Gegen diesen Treffpunkt richtet sich unser Protest! Mit dem Motto „Zum Führer mit »Zum Henker« – Nazikneipen dichtmachen!“ wurde sich bewusst für den 30. April als Hitlers Todestag für die Demonstration entschieden. Regelmäßig feiern Neonazis an für sie symbolträchtigen Tagen, wie dem Geburts- und Todestags des »Führers« Adolf Hitler in Kneipen wie »Zum Henker«. Der Tag ist somit wieder ein Anlass für Neonazis sich zu sammeln und Schöneweide zu einem Angstraum zu machen. Das wollen wir verhindern.

Zudem soll die Demo ein Warm-Up zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai in Berlin darstellen. Lokale Neonazis mobilisieren seit geraumer Zeit überregional für diesen Aufmarsch und raten Anreisenden schon am Vortag zu kommen, um Schwierigkeiten mit Antifaschisten aus dem Weg zu gehen und kündigen an: „Für ein ausfüllendes Abendprogramm ist gesorgt.“
Tina Böhm, Sprecherin des Antifaschistischen Bündnis Süd-Ost erklärt dazu: „Für das Abendprogramm der Neonazis sorgen wir, indem wir ihnen in „ihren“ Kiezen auf die Pelle rücken! Wir dulden keine Rückzugsräume für Rassisten, Nazis und anderen Menschenfeinde. Aus diesem Grund kann unsere Forderung auch nur lauten: Zum Führer mit »Zum Henker« – Nazikneipen dichtmachen! Wir rufen dazu auf, sich zahlreich an der Demonstration zu beteiligen!

Chronologie neonazistischer Aktivitäten in und um der Kneipe »Zum Henker«

Materialien zur Demonstration (Plakat, Banner, Flugblätter, etc.)

* Vgl. hierzu: Pressemitteilung Register Treptow-Köpenick 09.03.2010 und Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 16/13450 (Gehen Neonazis zum „Henker“? Neuer Treffpunkt für organisierte Rechtsextreme in Treptow-Köpenick)

Material zur Demonstration am 30. April 2010

Plakat zur Demonstration

Banner zur Demonstration

Antifa-Demo am 30. April gegen Nazikneipe „Zum Henker“

Zum Führer mit Am Vorabend des 1. Mai wollen wir eine kraftvolle, kämpferische Demonstration gegen die Nazikneipe „Zum Henker“ in Schöneweide durchführen. Mit der Kneipe in der Brückenstraße 14 haben Berliner Neonazis seit über einem Jahr einen Anlaufpunkt im Bezirk, den sie für Kameradschaftstreffen, Musikveranstaltungen und Propagandaabende, aber auch gewalttätige Angriffe nutzen.

Gegen diesen Treffpunkt richtet sich unser Protest! Mit dem Motto „Zum Führer mit „Zum Henker“ – Nazikneipen dichtmachen!“ wurde sich bewusst für den 30. April als Hitlers Todestag für die Demonstration entschieden. Regelmäßig feiern Neonazis an für sie symbolträchtigen Tagen, wie dem Geburts- und Todestag des „Führers“ Adolf Hitler in Kneipen wie „Zum Henker“. Der Tag ist somit wieder ein Anlass für Neonazis sich zu sammeln und Schöneweide zu einem Angstraum zu machen.

Am 20. April gab es einen Farbanschlag auf die Neonazi-KneipeZudem soll die Demo ein Warm-Up zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai in Berlin darstellen. Lokale Neonazis mobilisieren seit geraumer Zeit überregional für diesen Aufmarsch und raten Anreisenden schon am Vortag zu kommen, um Schwierigkeiten mit Antifaschisten aus dem Weg zu gehen und kündigen an: „Für ein ausfüllendes Abendprogramm ist gesorgt.“

Für das Abendprogramm der Nazis sorgen wir, indem wir ihnen in „ihren“ Kiezen auf die Pelle rücken!

30. April 2010 :: 17 Uhr :: S-Bahnhof Schöneweide :: Demo gegen die Kneipe „Zum Henker“

Chronologie neonazistischer Aktivitäten in und um der Kneipe »Zum Henker«


Aufruf zur Demonstration

Materialien zur Demonstration (Plakat, Banner, Flugblätter, etc.)

Mobi-Seite bei Myspace

Presse: (mehr…)

25. September :: WAKE UP! Antifademo in Potsdam

wake up! Offensiv gegen rechte Gedanken und Strukturen :: Antifademo in Potsdam

Fünf Jahre sind seit dem „summer of hate“, wie er einst von Potsdamer Neonazis ausgerufen wurde, vergangen. Fünf Jahre in denen sich bis heute eine „neue“ Generation von Neonazis in der Landeshauptstadt zusammenfinden, organisieren und etablieren konnte.
Die Serie von rechtsradikalen Gewalttaten und Propagandadelikten im Sommer 2005, nahm ihren traurigen Höhepunkt in der Nacht zum 3. Juli im sogenannten „Tram-Überfall“. Damals griff eine ca. 20-köpfige Neonazigruppe zwei Student_innen aus einer Straßenbahn heraus an und verletzte diese lebensgefährlich. Dies führte zur Verurteilung und Inhaftierung führender Potsdamer Neonazis und somit zur zeitweisen Schwächung der lokalen Neonaziszene.
Die hierdurch entstandene Lücke wussten jedoch die „Freie Kräfte Potsdam“, eine noch im selben Jahr gegründete rechtsradikale Gruppierung, zu füllen. Diese formten von da an die mehr oder weniger organisierte rechte Struktur in Potsdam. [weiterlesen]

25.09.2010 :: 15 Uhr :: Potsdam :: Hauptbahnhof

Infos unter http://antifa-potsdam.de/

Kontakt zum Antifaschistischen Bündnis Süd-Ost Berlin (ABSO)

Adresse:
ABSO
c/o Infoladen Daneben
Liebigstr. 34
10247 Berlin

abso@no-log.org

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1. Mai 2010 – Gegen den Naziaufmarsch in Berlin

1. Mai - NazifreiIn diesem Jahr planen Neonazis der NPD und Freien Kräfte ihren großen zentralen Aufmarsch zum 1. Mai in Berlin durchzuführen. Damit scheiterte allerdings die NPD schon im letzten Jahr und konnte lediglich unter massivem antifaschistischen Protest und geschützt von einem martialischem Polizeiaufgebot eine Kundgebung vor ihrer Parteizentrale durchführen.

Auf diesen Erfolg wollen wir aufbauen und in 2010 dafür sorgen, das sie überhaupt keinen Fuß auf die Straße kriegen. Deswegen am 1.Mai auf nach Berlin – Naziaufmarsch zum Desaster machen!

Gegenaktivitäten sind bereits in Planung. Achtet für weitere Informationen auf aktuelle Ankündigungen u.A. auf dieser Seite! (mehr…)

Antifa-Tresen im Projektraum Neukölln – der 2. Donnerstag im Monat

Das Antifaschistische Bündnis Südost veranstaltet jeden zweiten Donnerstag im Monat einen Antifa-Tresen im Projektraum Neukölln. Wir werden regelmäßig Filme zeigen, Spieleabende veranstalten und auch mal eine Infoveranstaltung organisieren… und euch die Zeit mit leckeren Cocktails versüßen. Schaut mal vorbei und unterstützt antifaschistische Arbeit im Berliner Südosten!

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Antifa-Tresen des Antifaschistischen Bündnis Südost

… mit leckeren Cocktails, netten Menschen sowie Spiel, Spaß und
Spannung: Wer Lust hat, kann Kickern oder Karten spielen.
jeden 2. Donnerstag im Monat
ab 21 Uhr
im Projektraum Neukölln
Herrmannstrasse 48 (2. Hinterhof/ 1. Etage)
Nähe U-Bhf Boddinstrasse (U8)
Infos: www.abso-berlin.tk

Dresden: Nazi-Aufmarsch gestoppt

Die Kampagne gegen Europas größten Neonazi-Aufmarsch am 13.2.2010 war erfolgreich: Die Neonazis kamen nicht durch!
Mehr als 12.000 Menschen beteiligten sich an den Massenblockaden, zu denen die vom Antifa-Bündnis „No pasaran“ gegründete Initiative „Dresden Nazifrei“ aufgerufen hatte. Hunterte Antifas konfrontierten abseits der Blockaden anreisende Neonazis, versperrten Zufahrtswege und wehrten Angriffe auf die Blockaden ab.
Nur vereint konnten wir den Aufmarsch stoppen und zwar gegen den Willen des Staates, der uns von Beginn mit Repression überzog, sowie gegen den Willen der Stadt, die abseits der Blockaden eine Gedenk-Show inszenierte. Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken! Gute Besserung den GenossInnen, die von Nazis und Polizei verletzt wurden.

Fotos: 1, 2, 3, 4, 5 | Kommentar | Videobericht