Jugendkongress 2014

Jugendkongress 2014
Der Juko fin­det vom 3.-5. Ok­to­ber statt!
Für den Rah­men (Ort, Or­ga­ni­sa­ti­on und Pro­gramm) sorgt dabei der Vor­be­rei­tungs­kreis JuKo 2014 und hält euch auf dem Lau­fen­den.
 Wir freu­en uns, euch hof­fent­lich zahl­reich auf dem JuKo zu sehen!


Infos & Anmeldung: http://jukoberlin.blogsport.de/

Krise.

Die­ses Wort ist in aller Munde um die ge­gen­wär­ti­ge Si­tua­ti­on in Eu­ro­pa zu be­schrei­ben. Krise kommt aus dem grie­chi­schen und be­deu­tet ur­sprüng­lich so viel wie Ent­schei­dung oder Zu­spit­zung und be­schreibt damit einen Aus­nah­me­zu­stand.
 Schaut man je­doch ins Hier und Jetzt, so kann mensch von der Krise als Aus­nah­me­zu­stand ei­gent­lich gar nicht mehr reden. 
In den letz­ten Jah­ren be­stimm­ten Aus­beu­tung, gren­zen­lo­se Spar­po­li­tik, sowie ra­pi­den Ein­schrän­kun­gen in So­zia­len Be­rei­chen das Leben vie­ler Men­schen aus in­ner- wie auch außer eu­ro­päi­schen Län­dern. Und jetzt? Deutsch­land ist ver­meint­li­cher „Ge­win­ner“ und in den Ta­ges­me­di­en hört man an­dau­ernd vom sich an­bah­nen­den „Ende“ der Krise, ob­wohl es einem gro­ßen Teil der Leu­ten im­mer­noch dre­ckig geht! Über­all gab und gibt es brei­te Mas­sen­pro­tes­te (wie die wo­chen­lan­gen Auf­stän­de in Spa­ni­en 2011 oder auf dem Tak­sim in Istan­bul 2013) und trotz­dem schrei­tet die Ent­de­mo­kra­ti­sie­rung in vie­len Län­dern immer wei­ter voran! Und was läuft hier? 
Wir wol­len der Mut- und Ent­schei­dungs­lo­sig­keit ent­ge­gen­wir­ken und un­se­re Ak­ti­ons­for­men nicht mehr im sub­kul­tu­rel­len Ter­rain ver­blas­sen las­sen!
 Des­we­gen haben wir 2013 den ers­ten of­fe­nen lin­ken Ju­gend­kon­gress in der Bun­ten Kuh in Weis­sen­see or­ga­ni­siert.
 Ein vol­ler Er­folg, der nach Wie­der­ho­lung schreit!
Der of­fe­ne linke Ju­gend­kon­gress 2014 rich­tet sich an alle Schü­ler_in­nen und Stu­dis, die Lust haben sich aus­zu­tau­schen, zu ver­net­zen, sich einen Frei­raum zu schaf­fen und po­li­tisch wei­ter­zu­bil­den, egal, wie­viel Skills und Wis­sen ihr schon so habt.
 Neben Work­shops zu The­men wie Krise, Ka­pi­ta­lis­mus­kri­tik, Queer­fe­mi­nis­mus und An­ti­fa, Bar­rie­re­frei­heit und Öko­lo­gie etc. soll es auch ein gro­ßes, bun­tes Kul­tur­an­ge­bot mit Mucke, Thea­ter, Street Art und gutem Essen geben.