Gemeinsam Nazis und Rassisten stoppen!

In Berlin sollen im Frühjahr 2015 mehrere Behelfsunterkünfte für Flüchtlinge (Container) entstehen. Dagegen mobilisieren Berliner Neonazis seit mehreren Wochen, unter Einbindung zahlreicher Anwohner*innen. Die rassistische Mobilisierung durch Neonazis gegen geplante Asylunterkünfte ist ohnehin seit letztem Jahr zentrales Thema der Szene, bekommt mit der neuerlichen Ankündigung der Container aber eine neue Dynamik. Derzeit bilden sich drei Brennpunkte heraus: Berlin-Buch, Marzahn und Köpenick.

Gegen die Koalition aus Mob und organisierten Nazis formiert sich mittlerweile Protest. Dies klappt jedoch nicht ohne euch. Mobilisiert zu den Gegenaktionen, bringt Leute mit, kommt in Bezugsgruppen!

Do. 13.11.2014 | Buch | Kundgebung & Lichterkette gegen Container-Unterkunft
Gegenprotest/organisierte Anreise: 17.30 Uhr, S-Bhf. Gesundbrunnen (Vorplatz)

Die Bucher Bürgerinitiative wird zusammen mit der NPD Pankow ab 19.30 Uhr an der Karower Chaussee wieder eine Kundgebung mit Lichterkette gegen das geplante Container-Dorf für Flüchtlinge durchführen. Sie haben sich jetzt dem Berliner Netzwerk rechter Anti-Asyl-Initiativen angeschlossen. Der Bauzaun wurde jetzt mehrfach beschädigt und Securitys an der Baustelle angegriffen und bedroht. Die Lichterkette der Rassisten-Bürger findet jetzt wöchentlich statt.

Hintergrundinfos: http://antifa-nordost.org/1258/ | http://antifa-nordost.org/1244/

Wir werden am 13.11. nach Buch fahren. Gegenprotest ist organisieret!

Sa. 15.11.2014 | Köpenick | Rassisten-Bürger-Kundgebung/Demo
Gegenkundgebung: 16.00 Uhr, Alfred-Rand-Straße
Anreise: 14.30 Uhr, S-Bhf. Ostkreuz/Sonntagstraße

Im Salvador-Allende-Viertel soll ebenfalls eine Container-Unterkunft entstehen. In räumlicher Nähe befindet sich bereits eine Flüchtlingsunterkunft. Es gibt bereits eine rassistische Bürgerinitiative, deren Umfeld regelmäßig die Bauzäune beschädigt. Die Treptower/Köpenicker Nazis haben in der unmittelbaren Struktur des rassistischen Bürger*innen-Protestes noch nicht die Meinungshoheit. Die
Sache wird aber hochgehangen. Schmidtke und Co. Werden zu der Aktion mobilisieren.


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