Alle Infos dank des Registers Treptow-Köpenick – zur Erfassung rassistisch, antisemitisch, homophob und rechtsextrem motivierter Straftaten

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2011

17. Mai 2011
An der Haltestelle Stubenrauchstraße/ Springbornstraße wurden zum wiederholten Male Aufkleber mit der Aufschrift „Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot“ geklebt.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

16. Mai 2011
An der Bushaltestelle vor dem Rathaus Treptow wurden Aufkleber der Jungen Nationalen geklebt. Auf ihnen steht „Keine Macht den Zecken!“ und „Organisiert die ANTI-Antifa! …überall!“
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

16. Mai 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide werden 2 Aufkleber entdeckt. Auf einem steht „Alle wissen: Sarrazin hat Recht“, auf dem anderen „Todesstrafe für Kinderschänder“.
Quelle: Zentrum für Demokratie

14./15. Mai 2011
An einer Jugendeinrichtung in Niederschöneweide werden Hakenkreuze, SS-Runen und die Parolen „White Power“ und „NS-Jetzt“ gesprüht. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Jugendbündnis „Bunt statt Braun“

11. Mai 2011
Am S-Bahnhof Schöneweide verteilen gegen 18 Uhr ca. 10 bis 15 Neonazis Flugblätter der sogenannten Ausländer-Raus-Kampagne, die seit einigen Wochen in Berlin läuft. Nach ca. 10 Minuten wird die Aktion durch die Polizei beendet. Ein bekannter Neonazi, der an der Verteilaktion am S-Bahnhof beteiligt war, fotografiert danach durch die Scheibe ins Zentrum für Demokratie hinein. Dort befinden sich zu dem Zeitpunkt ca. 10 Personen.
Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz

10. Mai 2011
An der Michael-Brücknerstraße klebt an einer Laterne direkt vorm Zentrum für Demokratie ein Aufkleber der Partei „Pro Deutschland“ auf dem eine durchgestrichene Moschee abgebildet ist. Um das Bild herum steht die Parole „Aktiv weden gegen Moscheebau und Islamismus!“
Quelle: Zentrum für Demokratie

Anfang Mai
An beiden Bushaltehäuschen am S-Bhf Plänterwald wurden innerhalb einer Woche an 2 Tagen Aufkleber des Bundesverbandes der Jungen Nationaldemokraten an die Scheiben geklebt. Darunter befanden sich je zwei mal das Motiv „Zerschlagt die Antifa“ und „Gebt Zecken keine Chance“.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

08. Mai 2011
Entlang des Sterndamms werden Dutzende Aufkleber entdeckt. Auf ihnen steht unter anderem „Tierversuche stoppen! Freie Kräfte Neukölln“, „Ich kämpfe für nationalen Sozialismus damit meine Kinder eine Zukunft haben“, „Wir würden niemals behaupten, daß Rudolf Heß ermordet wurde…“, „Augen auf! Meldet uns Treffpunkte, Aktivitäten, Personalien und Übergriffe von Linksextremen“, „Tag der deutschen Zukunft. Unser Signal gegen Überfremdung. www.tddz.info“, „Vorbild Schweiz – Kriminelle Ausländer nach Hause schicken – NPD“, „Berlin bleibt deutsch“, „Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot“, „Das Volk wird kaputtgespart.. Deutsches Geld für deutsche Aufgaben! NPD“, „8. Mai 1945 – Vergewaltigung Besatzung Landraub Mord – Wir feiern nicht!“ und „Das abgewrackte System entsorgen! Nationaler Sozialismus gegen Kapitalismus“.
Quelle: Zentrum für Demokratie, Jusos Treptow-Köpenick

08. Mai 2011
Im S-Bhf Baumschulenweg wurde am historischen Eingang an die Fliesen mit einem Wachsmalstift die Parole „Sieg Heil“ geschrieben. Die Polizei wurde verständigt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

06. Mai 2011
Entlang des Sterndamms und der Stubenrauchstraße werden etwa ein Dutzend Aufkleber angebracht. Auf ihnen stehen Parolen wie „Berlin bleibt deutsch“ (Nationaler Widerstand Berlin), „Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot“, „Gute Heimreise – NPD“ oder „Vorbild Schweiz – Kriminelle Ausländer nach Hause schicken – NPD“.
Quelle: Zentrum für Demokratie

04. Mai 2011
An der Haltestelle Stubenrauchstraße/Springbornstraßein Johannisthal wurden Aufkleber mit den Parolen „Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot!“, „Kauft deutsche Produkte – NPD“ und „Inländerfreundlich – NPD“ angebracht.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

03. Mai 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide werden diverse Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum und von der NPD gefunden. Am Tag zuvor ist der Tunnel gerade erst von ns-verherrlichenden parolen gereinigt worden.
Quelle: Zentrum für Demokratie

02. Mai 2011
An der Haltestelle Stubenrauchstraße/ Springbornstraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot!“ und „Inländerfreundlich – NPD“ entdeckt.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

02. Mai 2011
In einem Briefkasten in Grünau findet ein Anwohner eine Postkarte der NPD.
Quelle: Bürgerinitiave Grünau

01. Mai 2011
In der Dörpfeldstraße in Adlershof wurden mehrere Aufkleber entfernt auf denen eine rote Fahne mit weißem Kreis darauf abgebildet war. Im Kreis stand die Parole „Bin bald zurück“. Die Fahne soll eine Hakenkreuzfahne sein.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein

29. April 2011
An der Kreuzung Ekkehardstraße/Baumschulenstraße wurde mit einem Edding an die Baustellenabsperrung die Parole „Ausländer raus!“ geschrieben und die Adresse einer rechtsextremen Internetseite.
Quelle: Zentrum für Demokratie

28. April 2011
An der Kreuzung Rudower Chaussee/Wegedornstraße in Adlershof wird ein Aufkleber entdeckt mit der Aufschrift: „Heraus zum 1. Mai – Zukunft durch Arbeit, Fremdarbeiter stoppen – www.antikap.de“. Auf der angegebenen Internetseite wird eine Neonazidemonstration am 1. Mai in Halle beworben.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

27. April 2011
Am S-Bahnhof Treptower Park verteilen kameradschaftsnahe Neonazis Flugblätter mit rassistischem Inhalt. Seit ein paar Wochen veranstalten sie eine sogenannte Ausländer-Raus-Kampagne. In Lichtenberg und Neukölln waren im Rahmen dieser Kampagne weitaus mehr Aktivitäten zu beobachten. Neben dem verteilen von Flugblättern, dem Kleben von Aufklebern, fand auch eine Veranstaltung in Neukölln zum Thema statt. Am S-Bahnhof Treptower Park verteilten drei Personen die Flugblätter. Zwei Stunden vorher waren sie mit einer größeren Gruppe in der Frankfurter Allee in Friedrichshain und verteilten die gleichen Zettel. Dort erhielten sie von der Polizei einen Platzverweis. Die Aktion am S-Bahnhof Treptower Park hat im Anschluss daran stattgefunden.
Quelle: Zentrum für Demokratie

27. April 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide werden drei Aufkleber aus dem rechtsextremen Spektrum entdeckt. Außerdem wurden die Parolen „Nationaler Sozialismus“ und „NS Jetzt“ auf das Graffiti gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie

26./27. April 2011
In der Nacht vom 26. auf den 27. April wird am Parteibüro der LINKEN in der Brückenstraße in Schöneweide eine Scheibe beschädigt. Hinter der Scheibe hängt ein großes Plakat mit dem Portrait Gregor Gysis. Die Scheibe wurde direkt an der Stirn Gysis beschädigt. Sie ist mehrfach gesprungen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei, Partei Die LINKE

26. April 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide wurde die Parole „Multikulti stoppen“ auf das Graffiti gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie

24. April 2011
An der Bushaltestelle Stubenrauchstraße/Springbornstraße werden Sticker mit der Aufschrift „Rudower Spinne bleibt Schwarz-weiß-rot“ geklebt.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

23. April 2011
Entlang des Sterndamms in Johannisthal wurde gut ein Dutzend NPD-Aufkleber an Laternen und Haltestellen angebracht. Die Parolen lauten unter anderem „Organisierte Ausbeutung – Früher gab’s Räuber nur im Wald“, „Die Milliarden gehören dem Volk, nicht den Banken!“, „Gute Heimreise“ und „Kauft deutsche Produkte!“.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

22. April 2011
An der Straßenbahnhaltestelle am Busbahnhof Schöneweide werden 5 Aufkleber vom sogenannten Freien Netz und der NPD entdeckt, unter anderem mit der Aufschrift „Danke Schweiz – Minarettverbot auch hier!“. Außerdem wird aufgefordert, sich gegen Antifaschisten zu wehren.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

22. April 2011
Am Platz des 23. April in Köpenick wurden auf dem Boden in der Parkanlage mehrere Hakenkreuze gesprüht. Am 23. April 1945 wurde Köpenick befreit, der Platz wurde nach diesem Datum benannt. Der Bund der Antifaschisten Köpenick e.V. hat für den 23. April eine Kundgebung anlässlich der Befreiung veranstaltet.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

18. April 2011
In Johannisthal werden Dutzende NPD-Aufkleber entdeckt. Am Sterndamm und im Eisenhutweg wurden an Laternen und Bushaltestellen Aufkleber mit Parolen wie „Gute Heimreise“, „Organisierte Ausbeutung… Früher gab’s Räuber nur im Wald“, „Die Milliarden gehören dem Volk! …nicht den Banken!“ und „Sozial geht nur national“ geklebt. Weitere Aufkleber stammen vom Nationalen Widerstand und dem Freien Netz.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

18. April 2011
Kurz vor 18 Uhr stellte ein Zeuge rund um ein Köpenicker Einkaufszentrum rechtsextreme Kürzel und Symbole des Nationalsozialismus´ fest. Alarmierte Polizeibeamte des Abschnitts 66 stellten an den Wänden der Unterführung der Bahntrasse auf einer Ausdehnung von etwa 20 Metern aufgebrachte Siegrunen und Hakenkreuze fest. Zusätzlich hatten die unbekannten Täter die Wände mit zahlreichen Buchstaben- und Zahlencodes der rechtsextremen Szene in schwarzer Farbe besprüht. Die Polizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

17. April 2011
In einem Bushaltestellenwartehäuschen am S-Bahnhof Plänterwald wurden auf die Sitze die Parolen „Islam raus“, „Ausländer raus“ und „NPD jetzt“ geschrieben.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

16. April 2011
Die Partei Pro Berlin gründet einen Kreisverband in Treptow-Köpenick und stellt Kandidaten für die Abgeordnetenhauswahl und die BVV-Wahl auf. Pro Berlin vertritt rechtspopulistische Thesen, ihr Hauptthema ist die vermeintliche Islamisierung der deutschen Gesellschaft. Im Internet präsentieren sich die neu aufgestellten Kandidaten vorm Rathaus Köpenick.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

11. April 2011
In Grünau werden in Briefkästen Flyer der Partei Pro Berlin gesteckt. Inhaltlich richten sie sich gegen einen Beitritt der Türkei in die EU, weil damit einer Islamisierung Deutschlands Vorschub geleistet werden würde.
Quelle: Grünauer Bürgerinitiative

09. April 2011
Laut einer rechtsextremen Internetseite fand in der NPD-Bundeszentrale eine Veranstaltung zum Thema „Tag der deutschen Zukunft“ statt. Dabei handelt es sich um eine Neonazi-Demonstration, die im Juni 2011 in Braunschweig stattfinden soll.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

07. April 2011
An der Kreuzung Neue Krugallee/Baumschulenstraße wurden zwei Aufkleber des sogenannten Freien Netzes mit der Aufschrift “Meines Volkes Not, ist meine Not! Nationaler Sozialismus jetzt!”
Quelle: Zentrum für Demokratie

Ende März
Im Zentrum für Demokratie wird ein Flyer der NPD hinterlegt, auf dem die NPD-Brandenburg ihre vermeintlich soziale Kompetenz unter der Überschrift „Soziale Politik macht man nicht mit Links“ vorstellt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

Ende März 2011
Am Ende der Wilhelminenhofstraße, dort wo die Straße an der Wuhlheide oben entlang führt, wurde zwischen beiden Brücken eine ca. 8m große Parole entdeckt. Sie lautet „frei sozial national“. Es ist unklar, wann die Sprüherei entstanden ist.
Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR)

30. März 2011
An der S-Bahnbrücke am Dammweg wurde „jetzt npd“ gesprüht und an einer Mülltonne daneben „nck npd“ entdeckt. “NCK” ist eine Sprüher- und Rappergruppe aus Treptow-Köpenick, die bisher nicht im Zusammenhang mit rechtsextremen Schmierereien aufgefallen ist.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

25. März 2011
Am Abend wurden an der Bushaltestelle Sterndamm/ Stubenrauchstraße mehrere Aufkleber der NPD, des freien Netzes und des Nationalen Widerstandes Berlin entdeckt. Darunter fanden sich Parolen wie „Das Volk wird kaputtgespart. Deutsches Geld für deutsche Aufgaben!“ „Gäste kommen, Gäste gehen… Gute Heimreise“ und „Das abgewrackte System entsorgen! Nationaler Sozialismus gegen Kapitalismus“
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

23. März 2011
Nachdem im Verlauf des Nachmittags bereits viel rechtsextreme Propaganda entfernt worden war, sind gegen 21 Uhr wieder neue Aufkleber, diesmal mit rassistischem Inhalt in Johannisthal auf dem Sterndamm entdeckt worden. Es waren z.B. Aufkleber angebracht worden, auf denen ein Minarett auf dem Reichstag zu sehen war. Dazu stand die Parole „“Jetzt reichts – Ausländer raus“. Hinzu kam ein Motiv der NPD auf dem „HartzlV für Westerwelle“ gefordert wird.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

23. März 2011
An der Kreuzung Stubenrauchstraße/Springbornstraße wurden mehrere Dutzend Aufkleber mit mit rechtsextremen Inhalten verklebt. Darunter auch Plakate im A2-Format auf denen steht: „Die Erfolge der Demokraten: Arbeitslosigkeit – Wirtschaftskrise – Überfremdung – Kulturverfall – Meinungsunfreiheit – Migrantengewalt – Perspektivlosigkeit – Armut – Schuldkult – Zerstörung der deutschen Sprache – Überwachung. Dies soll Deutschlands Zukunft sein? Wir sagen nein! Wehrt euch endlich! Die Antwort auf dieses Unrecht lautet: Nationaler Sozialismus! www.naso-zossen.net Nationale Sozialisten Zossen“. Im Hintergrund ist ein Bettler abgebildet. Auf den Aufklebern fanden sich Parolen wie „Berlin bleibt deutsch“, „Nationaler Sozialismus“, „Das abgewrackte System entsorgen! Nationaler Sozialismus gegen Kapitalismus“,“Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot“ und „Die Milliarden gehören dem Volk! …nicht den Banken! NPD“.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

23. März 2011
An die Villa offensiv in der Hasselwerder Straße in Niederschöneweide wurden mit Hilfe von Sprühschablonen die Parolen „Nationaler Sozialismus ist machbar Herr Nachbar“ und „Anti Antifa Jetzt“ gesprüht.
Quelle: Villa offensiv

22. März 2011
An einen Geldautomaten im S-Bahnhof Friedrichshagen wurde das Wort „Transe“ gesprüht. Für transsexuelle Menschen ist „Transe“ ein Schimpfwort, insofern sollten mit dieser Sprüherei transexuelle Menschen beleidigt werden.
Quelle: Integrationsbeauftragter Treptow-Köpenick

22. März 2011
An der Bushaltestelle Stubenrauchstraße/Sprinbornstraße wurde ein Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum entdeckt. Auf ihm steht: „Augen auf! Meldet uns Treffpunkte, Aktivitäten, Personalien und Übergriffe von Linksextremen“.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

21. März 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide werden zwei Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Alle wissen: Sarrazin hat Recht“ entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

20. März 2011
An der Bushaltestelle in der Hasselwerderstraße in Niederschöneweide klebt ein Aufkleber der NPD Pankow mit der Forderung „Moschee zurückbauen“.
Quelle: Villa offensiv, Jusos Treptow-Köpenick

19./20. März 2011
An der Bushaltestelle des Bus 167 Richtung Schöneweide am S-Bahnhof Plänterwald wurde ein Hakenkreuz gemalt.
Quelle: Antifaschistisches Büdnis Süd-Ost

18. März 2011
Am Sterndamm und an einer Bushaltestelle in der Stubenrauchstraße werden insgesamt fünf Aufkleber mit den Parolen „Die Lüge lebt vom Schweigen.“ und „Machs Maul auf es geht auch um dich!“. Urheber sind kameradschaftsnahe Strukturen.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

17. März 2011
In der im Baumschulenweg werden zwei Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Ich stehe zu meinem Land“ entdeckt.
Quelle: Antifaschistisches Büdnis Süd-Ost

15. März 2011
Während im Zentrum für Demokratie eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Demokratieerklärung oder Bespitzelungsklausel“ stattfindet, veranstalten Neonazis aus dem Spektrum der verbotenen Kameradschaft Frontbann24 eine Gegenkundgebung mit ca. 40 Personen. Ihre Veranstaltung muss auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der TRAM-Haltestelle des S-Bahnhofs Schöneweide stattfinden. Nach 40 Minuten, in denen über Megafon gegen die Leiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus gehetzt wurde, beenden sie ihre Kundgebung.
Quelle: Zentrum für Demokratie

12. März 2011
Auf das Zentrum für Demokratie werden Steine und Flaschen geworfen. Eine Jalousie wird dabei zerstört.
Quelle: Zentrum für Demokratie

12. März 2011
Auf den Kunststoffsitzen im Bushaltehäuschen am S-Bhf Plänterwald wurden in der Nacht vom 12. auf den 13.3. vier kleine Hakenkreuze und die Parole „Antifa raus“ gemalt.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

10. März 2011
An der Bushaltestelle Frauenlobstraße und am S-Bahnhof Baumschulenweg werden ca. 8 Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

06. März 2011
In der Nacht von Samstag auf Sonntag besprühen zwei Neonazis verschiedene Gebäude in Niederschöneweide mit NS-Symbolen und Parolen. Das Bürgeramt, das Zentrum für Demokratie, das Büro der Linkspartei und ein Hotel sind davon betroffen. Die beiden Täter werden von der Polizei festgenommen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei, Zentrum für Demokratie

05. März 2011
In den neuen Räumlichkeiten des Zentrums für Demokratie findet eine Veranstaltung statt. Während dieser Veranstaltung werden aus einem fahrenden Auto heraus eine Flasche und ein Böller auf die Einrichtung geworfen. Dabei wird eine heruntergelassene Jalousie getroffen und leicht beschädigt. Nach Beendigung der Veranstaltung werden die Gäste nach eigenen Angaben beim Verlassen der Räumlichkeiten von Neonazis gefilmt.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick, Pressemitteilung der Polizei

02./03. März 2011
In Plänterwald wurden einige NPD-Aufkleber mit unterschiedlichen Inhalten verklebt.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

02. März 2011
An ein Gebäude in der Bahnhofstraße in Köpenick wurden neben anderen Kürzeln auch die Buchstaben „ANB“ gesprüht. „ANB“ steht für „Autonome Nationalisten Berlin“ und wird häufig als einzelner Schriftzug verwendet.
Quelle: Integrationsbeauftragter Treptow-Köpenick

Anfang März
An der Bushaltestelle Sterndamm/ Stubenrauchstraße wurde in großen roten Buchstaben „Frei Sozial National“ an die Scheiben gesprüht. Weitere Schmierereien an der selben und der gegenüberliegenden Bushaltestelle wurden mit der gleichen Farbe gesprüht, sind aber nicht mehr lesbar. Ein Hakenkreuz wurde anscheinend übersehen.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

26. Februar 2011
Gegen 0:50 Uhr pöbeln Fußballfans am S-Bahnhof Köpenick mehrere PassantInnen an und jagen sie z.T. über den Bahnhof. Die Angreifer meinen in den PassantInnen politische Gegner ausgemacht zu haben. Die Angreifer bepöbeln die PassantInnen am Ostkreuz ein weiteres Mal.
Quelle: Register Friedrichshain

26. Februar 2011
An ein Gebäude in der Schnellerstraße 29 in Niederschöneweide wurde mit einer Sprühschablone die Parole „Nationaler Sozialismus ist machbar Herr Nachbar“ angebracht.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick

24. Februar 2011
Im Rathaus Treptow wird eine Postkarte des Landesverbandes der NPD gefunden, die verschiedene rassistische Klischees bedient. Z.B. steht dort „Millionen Fremde kosten und Milliarden. Ausländer in ihre Heimat zurückführen!“ Abgebildet sind ein schwarzer Mensch, eine Frau mit Kopftuch und ein Mann mit Schnurrbart, Hakennase und Turban, die auf einem fliegenden Teppich sitzen.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick

24. Februar 2011
An einem Supermarkt in der Baumschulenstraße werden zwei Aufkleber entfernt. Auf einem steht: „Organisiert die Anti-Antifa! good night left side“, der andere bewirbt eine rechtsextreme Internetseite.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

23. Februar 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide wird mit roter und schwarzer Farbe gesprüht. Auf dem Graffiti wurde das Wort „bunt“ durch „Braun Rot“ übermalt und um eine stilisierte Hitlerfigur wurde ein Herz gemalt. Weiterhin war die Zahl „88“ gesprüht worden und eine Parole gegen antifaschistisches Engagement. Am Ausgang war ein Hakenkreuz gesprüht worden. Der 23.2. ist der Todestag von Horst Wessel. Er wird seit mehreren Jahren von der rechten Szene Berlins genutzt, um Horst Wessel zu gedenken. Im Rahmen dieses Gedenkens kommt es immer wieder zu Klebe- und Sprühaktionen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

22. Febraur 2011
In Friedrichshagen werden in einer Kneipe in der Scharnweberstraße ca. 50 bis 100 Postkarten der Partei „Die Freiheit“ gefunden. Einige Forderungen knüpfen an islamfeindliche und rassistische Ressentiments an, wie z.B. „Für eine differenzierte Zuwanderung – gegen Einwanderung in unser soziales Netz“. Diese Parole suggeriert, das MigrantInnen vorwiegend nach Deutschland kämen, um den Sozialstaat auszunutzen. Diese Sichtweise auf Einwanderung kann empirisch widerlegt werden und sie ignoriert das derzeitige Zuwanderungs- und Asylrecht.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick

22. Februar 2011
Am Eingang zum Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide am Michael-Brückner-Platz werden drei Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten entfernt. Einer richtet sich gegen Einwanderung, zwei sprechen sich gegen die BRD aus.
Quelle: Zentrum für Demokratie

21.Februar 2011
Laut Angaben der Polizei wurden zwei Wartehäuschen der BVG am Sterndamm mit rechten Parolen beschmiert und ein Aufkleber geklebt.
Quelle: Pressemeldung der Polizei

21. Februar 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide werden 3 Aufkleber aus dem rechtsextremen Spektrum entdeckt. Auf einem wird gegen politische Gegner gehetzt, auf einem anderen wird die Schweiz als Vorbild gelobt, weil dort „kriminelle Ausländer nach Hause geschickt“ würden. Ein dritter Aufkleber widmet sich dem Thema Umweltschutz.
Quelle: Zentrum für Demokratie

18. Februar 2011
In Neu-Venedig wird in einem Briefkasten ein Flyer der NPD vorgefunden mit der Aufschrift „Millionen Fremde kosten uns Milliarden – Ausländer in die Heimat zurückführen“.
Quelle: Register Friedrichshain

16. Februar 2011
Am S-Bhf Schöneweide in der Haupthalle am Ende der Treppe des Bahnsteigs 3-4 wurde auf den Boden die Parole „Dresden 1945 – unvergessen“ gesprüht. Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof war auf das Graffiti die gleiche Parole gesprüht und ein Aufkleber mit der Aufschrift „Kampf der Rotfront – Anti-Antifa organisieren“ geklebt worden. Der gleiche Aufkleber hing auch an der Rolltreppe im Tunnel zum Michael-Brückner-Platz.
Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin

14. Februar 2011
An der Bushaltestelle vor der Villa offensiv in der Hasselwerder Straße in Niederschöneweide, wird ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Inländerfreundlich“ entfernt.
Quelle: Villa offensiv

14. Februar 2011
Im Tunnel am S-Bhf Schöneweide wird ein Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum entfernt, der sich gegen Linke richtet.
Quelle: Zentrum für Demokratie

12. Februar 2011
Die Scheiben des Büros der Partei Die LINKE in der Brückenstraße werden eingeschlagen. Die Täter werden im rechtsextremen Spektrum vermutet.
Quelle: Partei Die LINKE

10. Februar 2011
An einem Laternenmasten auf der Köpenicker Dammbrücke klebt ein Aufkleber der „Bürgerbewegung pro Deutschland“ mit der Aufschrift „Aktiv werden gegen Moscheebau und Islamismus!“
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

09. Februar 2011
An die Scheiben des Büros der Partei Die LINKE in der Brückenstraße in Niederschöneweide wird ein Plakat aus dem rechtsextremen Spektrum geklebt, dass an die Bombardierung Dresden im Jahr 1945 erinnert. Es wurde genau über ein Plakat gegen einen Naziaufmarsch in Dresden geklebt, das von innen an die Scheibe angebracht wurde.
Quelle: Partei Die LINKE

07. Februar 2011
An einem Mast vor den Räumlichkeiten des Zentrums für Demokratie wird ein Aufkleber aus dem rechtsextremen Kameradschaftsspektrum entdeckt, der sich für das Erinnern an den 13. Februar 1945 ausspricht.
Quelle: Zentrum für Demokratie

07. Februar 2011
In einem Briefkasten in der Hasselwerderstraße wird eine Postkarte der NPD gefunden auf der zum einen ein Zitat Sarrazins steht und im weiteren gefordert wird „Ausländer in ihre Heimat zurückzuführen“. Auf der Rückseite kann dann ein Mitgliedsantrag der NPD oder Infomaterial angefordert werden.
Quelle: Zentrum für Demokratie

06. Februar 2011
In der Kneipe „Zum Henker“ findet eine Veranstaltung mit mehreren Dutzend Teilnehmer/innen statt. Es handelt sich um eine Schulung zum Thema Verhalten bei Demonstrationen. Während er Veranstaltung wurde auch politisches Infomaterial zu politischen Gegnern und zu Dresden verteilt.
Quelle: Rechtsextreme Internetseite

04. Februar 2011
In Einkaufszentrum „Forum Köpenick“ werfen Neonazis laut eigenen Angaben kleine Zettel von einer Brüstung, auf denen an den 13. und 14. Februar 1945 in Dresden erinnert wird.
Quelle: Rechtsextreme Internetseite

03. Februar 2011
Am S-Bahnhof Baumschulenweg wird auf dem Bahnsteig ein Aufkleber entdeckt, der die deutschen Soldaten, die während des 3. Weltkriegs gekämpft haben als „beste Truppe der Welt“ bezeichnet.
Quelle: Zentrum für Demokratie

31. Januar 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide, am Michael-Brückner-Platz und am Zentrum für Demokratie wurden insgesamt 5 Aufkleber gefunden, die rechtsextreme Inhalte hatten. Einer richtete sich gegen Linke, zwei waren rassistisch motiviert und zwei weitere solidarisieren sich mit einem rechtsextremen Internetradio solidarisieren.
Quelle: Zentrum für Demokratie

28. Januar 2011
Am Vormittag gegen 11.30 Uhr versucht eine Frau in der Kiekebuschstraße in Köpenick einzuparken. Sie möchte den letzten freien Parkplatz in Sichtweite nehmen. Als sie einparken möchte wird sie von einem kräftigen Mann bedroht, der den Parkplatz selbst benutzen möchte. Er droht der Frau mit der Faust. An seiner Hand ist ein Ring mit einem SS-Totenkopf zu sehen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

27. Januar 2011
In der Baumschulenstraße in Baumschulenweg wird ein Aufkleber aus der rechtsextremen Szene entfernt, der Bezug auf eine Neonazidemonstration im Februar in Dresden nimmt.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

25. Januar 2011
An einem Lidl-Supermarkt in der Kiefholzstraße in Baumschulenweg wurden an die Regenrinnen Aufkleber mit der Aufschrift „Todesstrafe für Kinderschänder“ geklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

25. Januar 2011
An einer Telefonzelle auf dem Michael-Brückner-Platz wird ein Aufkleber des rechtsextremen „Aktionsbündnis gegen das Vergessen“ gefunden, auf dem an den 13. Februar 1945 in Dresden erinnert wird.
Quelle: Zentrum für Demokratie

24. Januar 2011
An der Kreuzung Sterndamm/Stubenrauchstraße werden 7 bis 8 Aufkleber mit der Aufschrift „Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot“ entdeckt.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

19. Januar 2011
Polizisten nhemen in der Nacht einen alkoholisierten Autofahrer in Altglienicke vorläufig fest. Ein Zeuge hatte gegen 23 Uhr 30 beobachtet, wie der 25-Jährige in der Köpenicker Straße aus seinem Auto heraus den rechten Arm hob und laut „Heil Hitler“ rief.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

17. Januar 2011
In der Schönefelder Chaussee Ecke Venusstraße werden an Glascontainern verschiedene rechtsextreme Parolen entdeckt. Eine lautet „NS-Jetzt“, eine andere war antizionistisch. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: JAO e.V.

16. Januar 2011
An der Kreuzung Baumschulenstr/Kiefholzstraße werden zwei Aufkleber entdeckt die mit der „Anti-Antifa“ sympathisieren.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

11. Januar 2011
In Baumschulenweg klebten an der Volkshochschule zwei Aufkleber mit der Aufschrift “Wir sind sarrazinen“ eines islamophoben Internetpotals.
Quelle: Zentrum für Demokratie

11. Januar 2011
Am Briefkasten vor der Rumbar in der Baumschulenstraße in Baumschulenweg werden Aufkleber mit der Aufschrift “Nationale Sozialisten Bundesweite Aktion” entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

11. Januar 2011

Am S-Bhf Schöneweide, auf dem Bahnsteig Richtung stadtauswärts wurde jede Menge Aufkleber der NPD und des sogenannten Freien Widerstands geklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

11. Januar 2011
Am Eingang des Fußgängertunnels am S-Bahnhof Schöneweide, der auf der Seite Michael-Brückner-Platz liegt, werden zwei Aufkleber aus der rechtsextremen Szene gefunden, die auf den 13. Februar 1945 verweisen. Am 13 Februar 1945 war Dresden von Alliierten aus der Luft bombardiert worden. Jährlich findet in Dresden aus diesem Anlass um den 13. Februar der europaweit größte Aufmarsch von mehreren Tausend Neonazis statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

04. Januar 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide werden gesprühte Parolen wie „NS-Jetzt!“ entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie