ABSO Berlin http://abso.blogsport.de Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost (ABSO) Berlin Sat, 23 May 2015 13:36:16 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Ob Köpenick oder Neuruppin – Keine Zukunft für Nazis! http://abso.blogsport.de/2015/05/23/ob-koepenick-oder-neuruppin-keine-zukunft-fuer-nazis/ http://abso.blogsport.de/2015/05/23/ob-koepenick-oder-neuruppin-keine-zukunft-fuer-nazis/#comments Sat, 23 May 2015 13:30:39 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2015/05/23/ob-koepenick-oder-neuruppin-keine-zukunft-fuer-nazis/
Gemeinsam gegen die NPD-Mobilisierung in Berlin!

Am kommenden Freitag, den 29. Mai planen Neonazis in der NPD-Bundeszentrale in Berlin-Köpenick einen „Infoabend“, um zu ihrem völkisch-rassistischen Aufmarsch, dem „Tag der deutschen Zukunft“ am 6. Juni in Neuruppin zu mobilisieren. Seit Monaten wird bundesweit für dieses jährliche Nazi-Event geworben, bei dem in diesem Jahr mehrere hundert Neonazis in der brandenburgischen Kreisstadt erwartet werden. Die Veranstaltung in Köpenick ist Teil einer Reihe von Kundgebungen und Aktionen, mit denen die Nazis für eine überregionale Beteiligung an ihrem Aufmarsch sorgen wollen. Neben dem formellen Teil ist in der Zentrale auch ein Grillabend, mit dem Auftritt eines „Liedermachers“ geplant.

Egal ob Köpenick oder Neuruppin, wir werden Naziveranstaltungen nicht unkommentiert hinnehmen. Aus diesem Grund werden wir am Freitag ab 18 Uhr gegen das Neonazi-Treffen direkt vor der NPD-Zentrale lautstark protestieren. Und am 6. Juni geht es dann gemeinsam nach Neuruppin, um mit Blockaden den Aufmarsch der Nazis zum Desaster zu machen.

29. Mai – 18:00 Uhr – Mandrellaplatz (in der Nähe des S-Bhf. Köpenick)
Gemeinsamer Treffpunkt zur Anreise: 17:20 Uhr am Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)

Aktuelle Infos zu den Protesten in Neuruppin unter neuruppin.no-tddz.org
Aus Berlin fahren Busse. Tickets gibt es im Red-Stuff und bei den Info-Veranstaltungen. Hier ist der aktuelle Stand der Veranstaltungen:

DI 26.05. | 19:30 | B-Lage (Mareschstr. 1, 12055 Berlin)
Jour fixe der IL Berlin Antifa AG
http://fels.nadir.org/de/1191/keine-zukunft-fuer-nazis-no

SA 30.05. | 18:00 | ver.di-Haus, Raum 6.06 (Köpenicker Straße 30, 10179 Berlin)
Infoveranstaltung der ver.di Jugend Berlin/Brandenburg
https://www.facebook.com/events/849835371732783/

MO 01.06. | 19:00 | Haus der Jugend – Bunte Kuh (Bernkasteller Str. 78, 13088 Berlin)

DO 04.06. | 19:30 | Subversiv (Brunnenstr. 7 HH, 10119 Berlin) – Last Update und Tickets

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Keine „Pro Deutschland“-Kundgebung am 21.03. in Köpenick! http://abso.blogsport.de/2015/03/17/keine-pro-deutschland-kundgebung-am-21-03-in-koepenick/ http://abso.blogsport.de/2015/03/17/keine-pro-deutschland-kundgebung-am-21-03-in-koepenick/#comments Tue, 17 Mar 2015 13:19:33 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2015/03/17/keine-pro-deutschland-kundgebung-am-21-03-in-koepenick/ Keine „Pro Deutschland“-Kundgebung am 21.03. in Köpenick!
Rassistische Hetze in Hörweite der Geflüchteten-Unterkunft in der Salvador-Allende Straße stoppen!

Antifaschistische Kundgebung: Samstag, 21.03.2015 | 14:30 Uhr |
Salvador-Allende-Straße Ecke Wendenschloßstraße (Bus 165, 269, X69)

Wir sehen uns abermals gezwungen, uns einer rassistischen Versammlung entgegenzustellen. Trotz abflauendem Interesse vor Ort wohnender Rassist*innen und immer weniger NPD-Aktivitäten, will jetzt „Pro Deutschland“ seine menschenfeindlichen Parolen gegen die beiden Unterkünfte für Geflüchtete im Köpenicker Allende-Viertel verbreiten. Dies soll in Hörweite der Geflüchteten-Unterkunft in der Salvador-Allende-Straße geschehen. Diese Provokation darf nicht unbeantwortet bleiben! Immer dort, wo Neonazi- und andere rassistische Aktionen erfolgreich durchgeführt werden konnten, stieg die Zahl der Bedrohungen und Angriffe gegen Geflüchtete. Deswegen dürfen solche Aktionen niemals stillschweigend hingenommen werden!
Und deshalb rufen wir zum Protest auf:
Antifaschistische Kundgebung: Samstag, 21.03.2015 | 14:30 Uhr | Salvador-Allende-Straße Ecke Wendenschloßstraße (Bus 165, 269, X69)

Infos: http://uffmucken-schoeneweide.de

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Allein machen sie dich ein … http://abso.blogsport.de/2015/03/17/allein-machen-sie-dich-ein/ http://abso.blogsport.de/2015/03/17/allein-machen-sie-dich-ein/#comments Tue, 17 Mar 2015 13:17:10 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2015/03/17/allein-machen-sie-dich-ein/ Allein machen sie dich ein …
Veranstaltung mit von Repression Betroffenen im Zusammenhang mit den rassistischen Mobilisierungen in Berlin

Nach Monaten der Demonstrationen und Aktionen gegen die rassistischen Mobilisierungen in den Berliner Randbezirken und gegen BÄRGIDA ist es nun etwas ruhiger geworden. Während Menschen auf die Straße gingen um gegen Hetze und Rechtspopulismus zu demonstrieren, schützte die Berliner Polizei die Aufzüge der Nazis und Rassist_innen. Mehr noch, unter fadenscheinigen Begründungen wurden massenhaft Gegendemonstrant_innen verhaftet und Strafanzeigen gestellt. Es ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Wochen Strafbefehle oder Gerichtstermine auf die Betroffenen zukommen. Dagegen müssen wir uns wehren. Mit einer Veranstaltung gegen die staatlichen Repression wollen wir anfangen. Eingeladen sind Rechtsanwält_innen und Vertreter_innen des Ermittlungsausschusses und der Roten Hilfe. Teilnehmen können alle, die im Zusammenhang mit den Gegenprotesten zu den rassistischen Mobilisierungen verhaftet wurden oder Anzeigen bekommen haben. Auf der Veranstaltung Ende März wollen wir allgemeine Rechtsinformationen geben und euch darüber informieren, welche Formen von Hilfe ihr in Anspruch nehmen könnt. Uns ist es wichtig, dass wir uns zusammentun und uns gegenseitig informieren, helfen und vernetzen. Denn nur gemeinsam sind wir stark.
Wenn ihr zu dieser Veranstaltung eingeladen werden wollt, schreibt uns bitte an die unten stehende Adresse. Bitte denkt daran. Das Internet ist nicht sicher. Es reicht uns also, wenn ihr lediglich mitteilt, dass ihr kommen wollt. Weitere Angaben sind nicht nötig! Mail an: antira-antirep-bln@riseup.net

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23.04.2015 – 70. Jahrestag der Befreiung Köpenicks http://abso.blogsport.de/2015/03/09/23-04-2015-70-jahrestag-der-befreiung-koepenicks/ http://abso.blogsport.de/2015/03/09/23-04-2015-70-jahrestag-der-befreiung-koepenicks/#comments Mon, 09 Mar 2015 13:59:09 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2015/03/09/23-04-2015-70-jahrestag-der-befreiung-koepenicks/
Am 23. April 2015 möchten wir die Befreiung Köpenicks vom Nationalsozialismus feiern – aber auch der unzähligen Opfern der NS-Herrschaft gedenken. Wir stehen auf gegen Neonazismus, Rassismus und Krieg. Wer nicht feiert, hat verloren!

23.April 2015
17 Uhr Gedenkkundgebung – Platz des 23.Aprril (Bahnhof-/Lindenstrasse)
anschließend

18:30 Befreiungskonzert in der Freiheit 15 mit Karsten Troyke & Trio Scho
Es spricht: Gregor Gysi (MdB)

Eintritt 10,- (Spende)

Es wird um Kartenreservierung unter vvk-23april@gmx.de.
Weitere Infos: http://bda-koepenick.de/

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Gemeinsam Nazis und Rassisten stoppen! http://abso.blogsport.de/2014/11/13/gemeinsam-nazis-und-rassisten-stoppen/ http://abso.blogsport.de/2014/11/13/gemeinsam-nazis-und-rassisten-stoppen/#comments Thu, 13 Nov 2014 15:21:00 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2014/11/13/gemeinsam-nazis-und-rassisten-stoppen/ In Berlin sollen im Frühjahr 2015 mehrere Behelfsunterkünfte für Flüchtlinge (Container) entstehen. Dagegen mobilisieren Berliner Neonazis seit mehreren Wochen, unter Einbindung zahlreicher Anwohner*innen. Die rassistische Mobilisierung durch Neonazis gegen geplante Asylunterkünfte ist ohnehin seit letztem Jahr zentrales Thema der Szene, bekommt mit der neuerlichen Ankündigung der Container aber eine neue Dynamik. Derzeit bilden sich drei Brennpunkte heraus: Berlin-Buch, Marzahn und Köpenick.

Gegen die Koalition aus Mob und organisierten Nazis formiert sich mittlerweile Protest. Dies klappt jedoch nicht ohne euch. Mobilisiert zu den Gegenaktionen, bringt Leute mit, kommt in Bezugsgruppen!

Do. 13.11.2014 | Buch | Kundgebung & Lichterkette gegen Container-Unterkunft
Gegenprotest/organisierte Anreise: 17.30 Uhr, S-Bhf. Gesundbrunnen (Vorplatz)

Die Bucher Bürgerinitiative wird zusammen mit der NPD Pankow ab 19.30 Uhr an der Karower Chaussee wieder eine Kundgebung mit Lichterkette gegen das geplante Container-Dorf für Flüchtlinge durchführen. Sie haben sich jetzt dem Berliner Netzwerk rechter Anti-Asyl-Initiativen angeschlossen. Der Bauzaun wurde jetzt mehrfach beschädigt und Securitys an der Baustelle angegriffen und bedroht. Die Lichterkette der Rassisten-Bürger findet jetzt wöchentlich statt.

Hintergrundinfos: http://antifa-nordost.org/1258/ | http://antifa-nordost.org/1244/

Wir werden am 13.11. nach Buch fahren. Gegenprotest ist organisieret!

Sa. 15.11.2014 | Köpenick | Rassisten-Bürger-Kundgebung/Demo
Gegenkundgebung: 16.00 Uhr, Alfred-Rand-Straße
Anreise: 14.30 Uhr, S-Bhf. Ostkreuz/Sonntagstraße

Im Salvador-Allende-Viertel soll ebenfalls eine Container-Unterkunft entstehen. In räumlicher Nähe befindet sich bereits eine Flüchtlingsunterkunft. Es gibt bereits eine rassistische Bürgerinitiative, deren Umfeld regelmäßig die Bauzäune beschädigt. Die Treptower/Köpenicker Nazis haben in der unmittelbaren Struktur des rassistischen Bürger*innen-Protestes noch nicht die Meinungshoheit. Die
Sache wird aber hochgehangen. Schmidtke und Co. Werden zu der Aktion mobilisieren.


http://akmh.blogsport.eu
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Kundgebung am 31.10. in Plänterwald: Nazimusik den Saft abdrehen – Das Berliner NS Black-Metal Netzwerk zerschlagen http://abso.blogsport.de/2014/10/15/kundgebung-am-31-10-in-plaenterwald-nazimusik-den-saft-abdrehen-das-berliner-ns-black-metal-netzwerk-zerschlagen/ http://abso.blogsport.de/2014/10/15/kundgebung-am-31-10-in-plaenterwald-nazimusik-den-saft-abdrehen-das-berliner-ns-black-metal-netzwerk-zerschlagen/#comments Wed, 15 Oct 2014 10:48:10 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2014/10/15/kundgebung-am-31-10-in-plaenterwald-nazimusik-den-saft-abdrehen-das-berliner-ns-black-metal-netzwerk-zerschlagen/

Kundgebung am 31.10.2014 – 17 Uhr – bei Möbus Naziversand (unweit Bushaltestelle Köpenicker Landstraße/Dammweg [Linien 166, 167] auf dem Mittelstreifen – S-Bhf. Plänterwald)

Anfang November jährt sich zum dritten Mal die Selbstenttarnung des Terrornetzwerkes „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU), das 13 Jahre lang ungehindert von staatlichen Institutionen mindestens zehn Morde begehen konnte und durch Bombenanschläge zahlreiche Menschen verletzte. Im Zuge der Aufdeckungen wurde deutlich, dass während der Ermittlungen ein rassistisches Motiv und Neonazis als Täter konsequent ausgeblendet wurden und stattdessen die Opfer und ihre Angehörigen durch die staatlichen Institutionen auf rassistischer Weise einer Kriminalisierung ausgesetzt waren. Die Taten waren möglich, obwohl mehrere „Sicherheitsbehörden“ im direkten Umfeld bezahlte Spitzel hatten, da der NSU keineswegs eine isolierte Zelle aus drei Personen, sondern ein mit der militanten Neonaziszene in Thüringen und Sachsen eng verwobenes Netzwerk war. Der dritte Jahrestag ist für uns Anlass, auf einen Neonazi aufmerksam zu machen, der aus demselben Thüringer Dunstkreis entstammt, damals in den selben Kreisen aktiv war und bis heute in der Szene – mittlerweile in Berlin – wichtige Funktionen übernimmt: Hendrik Möbus.

In Berlin-Plänterwald betreibt der verurteilte Mörder Möbus zusammen mit seinem Kameraden Christian Schöndorfer einen Neonaziversand mit dem Namen „Merchant of Death“, in dem diverse Tonträger aus dem Bereich des sogenannten „National Socialist Black Metal“ (NSBM) vertrieben werden. Der NSBM ist eine neonazistische Variante des Black Metal, mit dem Neonazis versuchen in dieser Musikszene ihre rassistischen, antisemitischen und NS-verherrlichenden Inhalte zu verbreiten. Wie antifaschistische Recherchen vor kurzem aufgedeckt haben, ist Möbus allerdings nicht nur ein rechter Versandhändler mit mehrjähriger Hafterfahrung (wegen der Ermordung eines Mitschülers 1993 und diversen rechten Straftaten) sondern auch Kopf eines rechten Netzwerkes mit besten Verbindungen zur militanten Berliner Neonaziszene und der NPD, für die er auch Propagandamaterial herstellte. Zudem verfügt Möbus über diverse Auslandskontakte und tritt europaweit als Veranstalter von Neonazikonzerten in Erscheinung.

Nach seiner ersten Haftstrafe wegen Mordes 1998 gründete Möbus einen Neonaziverein, der eng mit dem „Thüringischen Heimatschutz“ (THS) kooperierte, in dem Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe aktiv waren. Nachdem Möbus mehrere rechte Straftaten beging und wieder eine Festnahme drohte, floh er in die USA. Dort tauchte er bei dem lokalen Neonaziführer William Pierce unter, dem Autor des in rechten Kreisen populären Romans „Die Turner Tagebücher“. Dieses rassistische Pamphlet gilt als Blaupause für den NSU, da dort detailliert das Leben und terroristische Wirken einer Neonazizelle im Untergrund beschrieben wird und es deutliche Parallelen zum NSU offenbart. Mindestens zwei Angeklagte im Münchener NSU-Prozess – Ralf Wohlleben und Andre Eminger – besaßen deutsche Ausgaben dieses Romans.

Möbus wurde schließlich 2000 aufgespürt und in den USA verhaftet. Die rechte Szene versuchte ihn zu unterstützen: In Untergrundzeitschriften aus dem unmittelbaren NSU-Umfeld erschienen Spendenaufrufe für Möbus, der Chef des „Thüringer Heimatschutz“ und V-Mann Tino Brandt flog sogar extra in die USA. Erst 2007 kam Möbus wieder auf freien Fuß und zog nach Berlin. Hier baute er sein Netzwerk aus und sein Geschäft zusammen mit Christian Schöndorfer auf. Schöndorfer stammt auch aus der rechten Szene Thüringens und war zusammen mit Möbus in Haft. Auch er hat Verbindungen zum NSU: Er ist mit Stefan Apel, dem Cousin von Beate Zschäpe befreundet, der als Teil der Clique bis zum Untertauchen der Terroristen in der rechten Szene verkehrte und noch heute Sympathien für rechte Parolen hat.

Aus diesem Grund wollen wir am Freitag, einen Tag vor der Demonstration „NSU-Terror: Staat und Nazis Hand in Hand – Rassismus in der Gesellschaft bekämpfen!“ in Berlin gegen den rechten Versandhandel von Möbus und Schöndorfer vor dessen Sitz in Berlin-Plänterwald demonstrieren. Hier wird die Propaganda gelagert und verschickt, von hier koordiniert Möbus sein Netzwerk und von hier organisiert er seine europaweiten Konzerte.


Gegen Rassismus und Neonazismus – Gegen Nazipropaganda im Black Metal – Im Gedenken an die Opfer des NSU!

Plakate und Flyer zum selberausdrucken und verteilen:
http://abso.blogsport.de/images/Flyer.pdf
http://abso.blogsport.de/images/Plakat.pdf

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Marsch für das Leben? What the fuck! http://abso.blogsport.de/2014/08/24/marsch-fuer-das-leben-what-the-fuck/ http://abso.blogsport.de/2014/08/24/marsch-fuer-das-leben-what-the-fuck/#comments Sun, 24 Aug 2014 18:04:09 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2014/08/24/marsch-fuer-das-leben-what-the-fuck/ Für den 20. September 2014 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BvL) wieder zu einem »Marsch für das Leben« in Berlin. Damit will er für ein generelles Verbot von Schwangerschafts-Abbrüchen demonstrieren und etikettiert dies als »Lebensschutz«. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-Gegner*innen nicht ungestört ihre antifeministischen Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den »Marsch« blockieren!

Die am »Marsch« beteiligten Gruppen betrachten jeden Schwangerschaftsabbruch als »vorgeburtliche Kindstötung«, die verboten und bestraft gehöre. Sie sprechen damit allen Menschen, die schwanger werden können, dementsprechend vor allem Frauen, Lesben, Trans* und Inter*-Menschen somit das Recht ab, über ihr Leben und ihren Körper selbst zu bestimmen. Die meisten der Abtreibungs-Gegner_innen sind christliche Fundamentalist_innen. Sie kämpfen für eine Gesellschaft, die auf der bürgerlichen Kleinfamilie, Zweigeschlechtlichkeit, Trans*feindlichkeit, einer strengen Sexualmoral, Verbot von Homosexualität und auf »Schicksals«- und Obrigkeitsergebenheit beruht. Sie können sich hierbei einer wachsenden gesellschaftlichen Akzeptanz sicher sein. So stieg die Zahl der Teilnehmer_innen des Berliner »Marsches« von 2008 bis 2013 von 1000 auf über 4.000 an. Aber auch der aktuelle europäische Rechtsruck drückt sich in einer verstärkten Agitation gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche aus. So lief beispielsweise Beatrix von Storch der »Alternative für Deutschland« 2013 beim »Marsch« in der ersten Reihe

Anders als oft angenommen, gilt eine Abtreibung auch in Deutschland gemäß §218 StGB als Straftat, die nur unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Zwangsberatung) straffrei bleibt, was eine staatlich institutionalisierte Entmündigung von flti* bedeutet. Der eigentliche Grund für einen Abbruch sind jedoch häufig »Schädigungen« des Fötus, was vielmehr die Missstände der gegenwärtigen ableistischen (behindertenfeindlichen) bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft aufzeigt, welche es zu bekämpfen gilt. Ausgeblendet wird auch, dass weltweit jährlich mehrere zehntausend flti* an nicht korrekt durchgeführten – weil illegalisierten – Abtreibungen sterben.

Demo: Samstag|20. September|11.30 Uhr|U-Bhf. Kochstraße (U6/M29)
Danach: kreativ gegen den “Marsch für das Leben” (ab 13 Uhr/Willy-Brandt-Straße)
Weitere Infos: whatthefuck.noblogs.org

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http://abso.blogsport.de/2014/08/24/marsch-fuer-das-leben-what-the-fuck/feed/
Lautstarke Proteste gegen den Aufmarsch des Wachbataillons in Berlin-Köpenick http://abso.blogsport.de/2014/08/12/lautstarke-proteste-gegen-den-aufmarsch-des-wachbataillons-in-berlin-koepenick/ http://abso.blogsport.de/2014/08/12/lautstarke-proteste-gegen-den-aufmarsch-des-wachbataillons-in-berlin-koepenick/#comments Tue, 12 Aug 2014 17:13:52 +0000 abso Artikel Presse http://abso.blogsport.de/2014/08/12/lautstarke-proteste-gegen-den-aufmarsch-des-wachbataillons-in-berlin-koepenick/

Am heutigen Nachmittag marschierten etwa 30 Soldat*innen des Berliner Wachbataillons der Bundeswehr anlässlich der traditionellen „Köpenickiade“ vor dem Rathaus Köpenick, Sitz des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, auf und provozierten lautstarke Proteste. Denn gekommen waren auch mehr als 50 Menschen, um gegen die geschmacklose Inszenierung und die Militarisierung des öffentlichen Raumes zu demonstrieren.

Zu Gegenprotesten aufgerufen hatten das Antifaschistische Bündnis Südost [ABSO] und die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).

Wie einer Pressemitteilung des Bezirksamtes zu entnehmen war, sollten statt Laienspielern, wie sonst üblich, diesmal „echte Gardesoldaten des Berliner Wachbataillons“ den Raub der Stadtkasse durch den Schuster Wilhelm Voigt nachspielen und dabei symbolisch das Köpenicker Rathaus besetzen. Man wollte „zu Ehren des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel […] aufmarschieren.“1 Bekannt wurde Voigt als „Hauptmann von Köpenick“ durch seine spektakuläre Besetzung des Rathauses der damals selbständigen Stadt Cöpenick am 16. Oktober 1906, in das er als Hauptmann verkleidet mit einem Trupp gutgläubiger Soldaten eindrang, den Bürgermeister verhaftete und die Stadtkasse entwendete.

Die Bundeswehr wollte die Veranstaltung für Werbezwecke zur Rekrut*innenanwerbung nutzen. Daher war auch ein Informationsstand des „Karrierecenter Berlin“ der Bundeswehr angekündigt. Doch mehr als 50 Menschen, darunter etliche Anwohner*innen, mischten sich unter die Schaulustigen und machten mit Plakaten, Transparenten, Trillerpfeifen und Sprechchören deutlich, dass solche Bundeswehreinsätze in Köpenick nicht erwünscht sind. Neben Vertreter*innen des Antifaschistischen Bündnisses Südost [ABSO] und der Bertliner VVN-BdA protestierten auch Mitglieder von DIE LINKE Treptow-Köpenick, Junge Linke Treptow-Köpenick und anderen Organisationen gegen das militaristische Spektakel. Nur die Berliner Polizei zeigte wieder einmal, dass antimilitaristische Proteste nicht gewollt sind und war mit einem Großaufgebot zugegen.

ABSO-Pressesprecherin Tina Böhm stellt klar: „Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg und endete mit Millionen Toten, absolutem Chaos und der trüben Aussicht auf einen Zweiten, noch viel schlimmeren Weltkrieg. Dass die Bundeswehr nun versucht, auf offener Straße Menschen für ihre Zwecke zu rekrutieren, ist nicht nur geschmacklos. In völliger historischer Verdrehung den ‚Hauptmann von Köpenick‘, eigentlich Symbolfigur gegen den preußischen Kadavergehorsam des Militärs, ist zudem regelrecht dumm. Dass sich der Bezirksbürgermeister zu einer solchen Schmierenkomödie herab lässt, ist nicht akzeptabel.“

Und Böhm ergänzt: „Umso mehr freuen uns die lautstarken Proteste. Hoffen wir, dass die Straßen Treptow-Köpenicks nicht noch einmal für ein solches Schauspiel missbraucht werden.“

Der Geschäftsführer der Berliner VVN-BdA Markus Tervooren erklärt: „Schon Kurt Tucholsky wusste: ‚Soldaten sind Mörder.‘ Wer für diesen Beruf wirbt, muss sich entschiedenen Protest gefallen lassen.“

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Kein Werben für’s Sterben http://abso.blogsport.de/2014/08/08/kein-werben-fuers-sterben/ http://abso.blogsport.de/2014/08/08/kein-werben-fuers-sterben/#comments Fri, 08 Aug 2014 10:32:58 +0000 abso Artikel Presse http://abso.blogsport.de/2014/08/08/kein-werben-fuers-sterben/ Proteste gegen den Aufmarsch des Wachbataillons in Berlin-Köpenick angekündigt

Bundeswehrauftritt stören!Am 12. August wird das Berliner Wachbataillon der Bundeswehr anlässlich der traditionellen „Köpenickiade“ vor dem Rathaus Köpenick, Sitz des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, aufmarschieren, um Interessierte zu werben. Das Antifaschistische Bündnis Südost [ABSO] und die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) finden das geschmacklos und ruft zu Gegenprotesten auf.

Wie einer Pressemitteilung des Bezirksamtes zu entnehmen ist, sollen statt Laienspielern, wie sonst üblich, diesmal „echte Gardesoldaten des Berliner Wachbataillons“ den Raub der Stadtkasse durch den Schuster Wilhelm Voigt nachspielen und dabei symbolisch das Köpenicker Rathaus besetzen. Man wolle „zu Ehren des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel […] aufmarschieren.“1 Bekannt wurde Voigt als „Hauptmann von Köpenick“ durch seine spektakuläre Besetzung des Rathauses der damals selbständigen Stadt Cöpenick am 16. Oktober 1906, in das er als Hauptmann verkleidet mit einem Trupp gutgläubiger Soldaten eindrang, den Bürgermeister verhaftete und die Stadtkasse entwendete.

Die Bundeswehr möchte die Veranstaltung für Werbezwecke nutzen und versucht durch derlei Auftritte zukünftige Rekrut*innen zu gewinnen. Daher wird auch ein Informationsstand des „Karrierecenter Berlin“ der Bundeswehr angekündigt. Immer wieder gerät die deutsche Armee in die Kritik und sieht sich mitunter massiven Protesten ausgesetzt, wenn sie in der Öffentlichkeit, in Schulen und Universitäten, in Arbeitsämtern oder bei Messen und Veranstaltungen auftritt.

Zu Recht, denn der Job in der Bundeswehr ist tödlich. Soldat*innen müssen bereit sein, auf Befehl zu töten. Oder sie werden selbst getötet. Die Bundeswehr ist überall auf der Welt in militärische Einsätze involviert und braucht Nachwuchskräfte. Daher konzentriert sie sich darauf, junge Menschen mit der angeblichen Attraktivität der Bundeswehr zu ködern.

Das Antifaschistische Bündnis Südost [ABSO] und die Berliner VVN-BdA werden dem militaristischen Spektakel nicht tatenlos zusehen und fordert Antifaschist*innen und Antimilitarist*innen zu vielfältigen Protesten vor Ort am 12. August ab 15 Uhr auf.

ABSO-Pressesprecherin Tina Böhm stellt klar: „Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg und endete mit Millionen Toten, absolutem Chaos und der trüben Aussicht auf einen Zweiten, noch viel schlimmeren Weltkrieg. Dass die Bundeswehr nun versucht, auf offener Straße Menschen für ihre Zwecke zu rekrutieren, ist nicht nur geschmacklos. In völliger historischer Verdrehung den ‚Hauptmann von Köpenick‘, eigentlich Symbolfigur gegen den preußischen Kadavergehorsam des Militärs, ist zudem regelrecht dumm. Dass sich der Bezirksbürgermeister zu einer solchen Schmierenkomödie herab lässt, ist nicht akzeptabel. Wir werden protestieren, damit so etwas in unserem Bezirk nicht zur Gewohnheit wird.“

Der Geschäftsführer der Berliner VVN-BdA Markus Tervooren erklärt dazu: „Schon Kurt Tucholsky wusste: ‚Soldaten sind Mörder.‘ Wer für diesen Beruf wirbt, muss sich entschiedenen Protest gefallen lassen. Das in Köpenick Bundeswehrsoldaten lediglich als trottelige Helfershelfer eines sympathischen Diebes auftreten sollen, ändert daran nichts.“

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Jugendkongress 2014 http://abso.blogsport.de/2014/08/04/jugendkongress-2014/ http://abso.blogsport.de/2014/08/04/jugendkongress-2014/#comments Mon, 04 Aug 2014 13:36:25 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2014/08/04/jugendkongress-2014/ Jugendkongress 2014
Der Juko fin­det vom 3.-5. Ok­to­ber statt!
Für den Rah­men (Ort, Or­ga­ni­sa­ti­on und Pro­gramm) sorgt dabei der Vor­be­rei­tungs­kreis JuKo 2014 und hält euch auf dem Lau­fen­den.
 Wir freu­en uns, euch hof­fent­lich zahl­reich auf dem JuKo zu sehen!


Infos & Anmeldung: http://jukoberlin.blogsport.de/

Krise.

Die­ses Wort ist in aller Munde um die ge­gen­wär­ti­ge Si­tua­ti­on in Eu­ro­pa zu be­schrei­ben. Krise kommt aus dem grie­chi­schen und be­deu­tet ur­sprüng­lich so viel wie Ent­schei­dung oder Zu­spit­zung und be­schreibt damit einen Aus­nah­me­zu­stand.
 Schaut man je­doch ins Hier und Jetzt, so kann mensch von der Krise als Aus­nah­me­zu­stand ei­gent­lich gar nicht mehr reden. 
In den letz­ten Jah­ren be­stimm­ten Aus­beu­tung, gren­zen­lo­se Spar­po­li­tik, sowie ra­pi­den Ein­schrän­kun­gen in So­zia­len Be­rei­chen das Leben vie­ler Men­schen aus in­ner- wie auch außer eu­ro­päi­schen Län­dern. Und jetzt? Deutsch­land ist ver­meint­li­cher „Ge­win­ner“ und in den Ta­ges­me­di­en hört man an­dau­ernd vom sich an­bah­nen­den „Ende“ der Krise, ob­wohl es einem gro­ßen Teil der Leu­ten im­mer­noch dre­ckig geht! Über­all gab und gibt es brei­te Mas­sen­pro­tes­te (wie die wo­chen­lan­gen Auf­stän­de in Spa­ni­en 2011 oder auf dem Tak­sim in Istan­bul 2013) und trotz­dem schrei­tet die Ent­de­mo­kra­ti­sie­rung in vie­len Län­dern immer wei­ter voran! Und was läuft hier? 
Wir wol­len der Mut- und Ent­schei­dungs­lo­sig­keit ent­ge­gen­wir­ken und un­se­re Ak­ti­ons­for­men nicht mehr im sub­kul­tu­rel­len Ter­rain ver­blas­sen las­sen!
 Des­we­gen haben wir 2013 den ers­ten of­fe­nen lin­ken Ju­gend­kon­gress in der Bun­ten Kuh in Weis­sen­see or­ga­ni­siert.
 Ein vol­ler Er­folg, der nach Wie­der­ho­lung schreit!
Der of­fe­ne linke Ju­gend­kon­gress 2014 rich­tet sich an alle Schü­ler_in­nen und Stu­dis, die Lust haben sich aus­zu­tau­schen, zu ver­net­zen, sich einen Frei­raum zu schaf­fen und po­li­tisch wei­ter­zu­bil­den, egal, wie­viel Skills und Wis­sen ihr schon so habt.
 Neben Work­shops zu The­men wie Krise, Ka­pi­ta­lis­mus­kri­tik, Queer­fe­mi­nis­mus und An­ti­fa, Bar­rie­re­frei­heit und Öko­lo­gie etc. soll es auch ein gro­ßes, bun­tes Kul­tur­an­ge­bot mit Mucke, Thea­ter, Street Art und gutem Essen geben.


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http://abso.blogsport.de/2014/08/04/jugendkongress-2014/feed/
uffmucken#3 http://abso.blogsport.de/2014/07/29/uffmucken3/ http://abso.blogsport.de/2014/07/29/uffmucken3/#comments Tue, 29 Jul 2014 17:29:47 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2014/07/29/uffmucken3/ KONZERT FÜR ALTERNATIVE JUGENDKULTUR UND GEGEN RASSISTISCHE HETZE IN SCHÖNEWEIDE UND ANDERSWO

6. SEPTEMBER 2014
17 UHR
JUGENDSCHIFF REMILI / AM KAISERSTEG
(NÄHE S-BHF SCHÖNEWEIDE)

liveonstage
FILOU ROUGE (berlin boom orchestra)
GRADEAUS (punkrock)
BLAST INJURY (metalcore)

KOST NIX
AUSSERDEM GIBT’S VEGANE VOKÜ VON [CHILI-TK]

Um den bestehenden Neonazi-Strukturen in Schöneweide etwas entgegenzusetzen, hat sich vor einiger Zeit die Initiative Uffmucken gegründet. Dafür haben sich alternative Jugendliche und verschiedenste Initiativen mit dem Ziel zusammengeschlossen, durch eine bunte und lebendige (Gegen-)Kultur dem braunen Treiben und alltäglichen Rassismus auf der Straße ein Ende zu bereiten. Erfolg des öffentlichen Drucks: Im Frühjahr 2014 mussten das Neonazigeschäft „Hexogen“) die rechte Kneipe „Zum Henker“ in der Brückenstraße schließen.
Nun engagiert sich Uffmucken auch verstärkt gegen Rassismus im Zusammenhang mit der Eröffnung von Sammelunterkünften für Geflüchtete in Treptow-Köpenick. Rassistischer Ausgrenzung und menschenverachtender Hetze setzen wir ein tolerantes und respektvolles Miteinander entgegen. Wir protestieren, wenn Rassist*innen und Neonazis gegen Geflüchtete hetzen und werden rassistische Gewalt nicht dulden. Aber auch dann, wenn Menschen im Zuge einer rassistischen staatlichen Asylpraxis abgeschoben werden, diskriminierende Polizeikontrollen über sich ergehen lassen müssen oder ihnen die grundlegendsten Bedürfnisse verweigert werden, gehen wir auf die Straße.
UFFMUCKEN will verändern.
Hier und Jetzt. Unser Ziel ist ein schönes Leben für Alle.

UFFMUCKEN#3
6. SEPTEMBER 2014
17 UHR
JUGENDSCHIFF REMILI / AM KAISERSTEG
(NÄHE S-BHF SCHÖNEWEIDE)

Wenn Ihr auch Null Bock auf Nazis habt und mit kreativen Aktionen eine antifaschistische und antirassistische Kultur in im Bezirk verankern wollt, dann zögert nicht: Macht mit und meldet euch bei uns!

Email: info[ät]uffmucken-schoeneweide.de
Facebook: facebook.com/Uffmucken
Internet: uffmucken-schoeneweide.de

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AdlershofAktuell informiert über neue Flüchtlingsunterkunft http://abso.blogsport.de/2014/06/15/adlershofaktuell-informiert-ueber-neue-fluechtlingsunterkunft/ http://abso.blogsport.de/2014/06/15/adlershofaktuell-informiert-ueber-neue-fluechtlingsunterkunft/#comments Sun, 15 Jun 2014 11:55:23 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2014/06/15/adlershofaktuell-informiert-ueber-neue-fluechtlingsunterkunft/ Antirassistische Massenzeitung für Adlershof erschienen – Tausende Haushalte im Ortsteil beliefert

Adlershof Aktuell In der vergangenen Woche ist „AdlershofAktuell – Zeitschrift für Veränderung“ in einer Auflage von 19.000 Stück als Beilage im Berliner Abendblatt erschienen und erreichte somit tausende Haushalte und Menschen in Adlershof. AdlershofAktuell möchte über die Geflüchteten, ihre Lebensbedingungen und die rassistische Hetze informieren sowie Möglichkeiten aufzeigen sich für eine Willkommenskultur und gegen Rassismus zu engagieren. Praktische Tipps und Hilfestellungen sollen es erleichtern, selbst oder mit anderen aktiv zu werden. Denn viele Adlershofer*innen treten für ein solidarisches Miteinander ein und heißen die vor Krieg, Hunger und Vertreibung Geflüchteten Willkommen. Zeigen wir zusammen, dass Rassismus in Adlershof keinen Platz hat!

Zukünftig wird die Zeitung auch bei unterschiedlichsten Veranstaltungen und Einrichtungen im Bezirk ausliegen. Bei Interesse kann auch einfach eine Mail an uns geschrieben werden. Online kann sie hier heruntergeladen werden.

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Kundgebung in Berlin-Adlershof: Amt gegen Solidarität mit Flüchtlingen – Nazis und Rassisten aktiv gegen neue Unterkunft http://abso.blogsport.de/2014/06/02/kundgebung-in-berlin-adlershof-amt-gegen-solidaritaet-mit-fluechtlingen-nazis-und-rassisten-aktiv-gegen-neue-unterkunft/ http://abso.blogsport.de/2014/06/02/kundgebung-in-berlin-adlershof-amt-gegen-solidaritaet-mit-fluechtlingen-nazis-und-rassisten-aktiv-gegen-neue-unterkunft/#comments Mon, 02 Jun 2014 12:34:56 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2014/06/02/kundgebung-in-berlin-adlershof-amt-gegen-solidaritaet-mit-fluechtlingen-nazis-und-rassisten-aktiv-gegen-neue-unterkunft/ Mittwoch, den 4. Juni um 17 Uhr an der Willkommenskundgebung am Platz der Befreiung (am S-Bahnhof Berlin-Adlershof)
Solidarität mit Geflüchteten! Rassismus bekämpfen!

Rassistischer Angriff in der Nacht zu Samstag +++ Solidarität mit Geflüchteten von Amts wegen nicht gewollt +++
Neonazis mobilisieren zu Störaktionen gegen verschobene Willkommenskundgebung +++ Geflüchteten-Unterkunft schon vor Bezug unter Polizeischutz

Asylunterkunft RadickestraßeIn der Nacht von Freitag zu Samstag wurde ein Mann aus Ungarn Opfer eines rassistischen Angriffs in der Adlershofer Dörpfeldstraße. Er wurde von drei Personen erst rassistisch beschimpft und dann mit Flaschen beworfen. Anschließend sprangen sie ihm in den Rücken und traten und schlugen auf den am Boden liegenden Mann ein. Er musste danach im Krankenhaus behandelt werden.

Diese Tat reiht sich in die rassistische Stimmungsmache der letzten zwei Jahre ein. Neonazis und andere Rassist_innen verbreiten ihre Hetze gegen alle Menschen, die nach ihrer Ansicht nicht „deutsch“ seien. Besonders davon betroffen waren in diesem Zeitraum Geflüchtete. Es kam zu rassistischen Angriffen gegen Sammelunterkünfte, wie beispielsweise in Waßmannsdorf und Hellersdorf oder vor einem Monat in Köpenick sogar zu einem Brandanschlag. Zudem verbreiten Neonazis im Internet und auf unzähligen Kundgebungen ihren Hass gegen Geflüchtete. Unterstützung erhielten sie dabei immer wieder von einem rassistischen Bürger_innen-Mob, der vor Sammelunterkünften Geflüchtete bedrohte, wie beispielsweise in Köpenick oder in Hellersdorf.
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Um solche Szenen zu verhindern, planten Antifaschist_innen am 2. Juni – anlässlich des geplanten Einzugs von Geflüchteten in eine neue Unterkunft in Adlershof - eine Willkommens-Mahnwache und –Kundgebung in Adlershof. Einerseits sollte ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus gesetzt werden und andererseits sollte sich solidarisch mit den Geflüchteten gezeigt werden. Der Platz sollte besetzt werden, damit die neuen Bewohner_innen der Sammelunterkunft, von denen viele schwer traumatisiert sind, nicht durch eine rassistische Meute zu ihrem neuen Zuhause gehen müssen. Doch das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo), das für die Eröffnung von Unterkünften für Geflüchtete zuständig ist, hat kein Interesse, dass solche Szenen verhindert werden sollen und verschob aufgrund der Willkommens-Mahnwache und –Kundgebung den Einzug spontan um zwei Tage.
Dieses Verhalten ist eine bodenlose Frechheit. Das Amt sagt selbst, dass es aktuell zu wenige Plätze für Geflüchtete hat und mit dem Bezug neuer Unterkünfte so schnell wie möglich begonnen werden müsse. Trotzdem wird der Einzug im Fall Adlershof verschoben. Das Amt will verhindern, dass sich Menschen vor Ort mit den Geflüchteten solidarisieren und nimmt dadurch Bilder, wie in Hellersdorf, billigend in Kauf. Das LAGeSo bezieht mit seiner politischen Entscheidung klar Stellung, und zwar Stellung gegen die Sicherheit der Geflüchteten. Wir verurteilen das Verhalten des Amts auf das Schärfste. Auch wenn das LAGeSo an seiner Politik gegen Geflüchtete festhält und immer wieder Termine verschiebt, werden wir trotzdem vor Ort sein und jeden Versuch einer Bedrohung gegen Geflüchtete von Nazis und anderen Rassist_innen verhindern.

Gegen die, nun auf den 4. Juni verschobene, Willkommenskundgebung mobilisieren jetzt Neonazis auf Facebook. Ihr Ziel ist es die Kundgebung zu stören. Bereits mehrfach demonstrierte die NPD im Vorfeld in Adlershof mit ihrer rassistischen Hetze gegen die Unterkunft, in der Nacht zum Donnerstag verteilten Neonazis Schnipsel mit der Aufschrift „Nein zum Heim“ unweit der Einrichtung. Regelmäßig verbreiten Anwohner_innen auf den rechten Facebook-Seiten Gewaltphantasien und –aufrufe. Im Zusammenhang mit der anstehenden Eröffnung sogar zunehmend.
Diese Reaktion der Neonazis auf ihren Facebook-Seiten und die Kommentare rassistischer Anwohner_innen dazu beweisen, dass unsere geplante Aktion richtig und notwendig ist. Wir werden nicht zulassen, dass sich ein rassistischer Mob in der Nähe der Unterkunft sammelt und ankommende Flüchtlinge einschüchtert oder gar angreift!

Mittlerweile steht das für die Geflüchteten-Unterkunft bestimmte Gebäude, schon vor dem Bezug, unter Polizeischutz. Selbst in Polizeikreisen geht man also von einer konkreten Angriffsgefahr auf Geflüchtete und die für sie bestimmte Unterkunft aus.

Wir rufen euch dazu auf, euch am Mittwoch, den 4. Juni um 17 Uhr an der Willkommenskundgebung am Platz der Befreiung (am S-Bahnhof Berlin-Adlershof) zu beteiligen! Solidarität mit Geflüchteten! Rassismus bekämpfen!

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30.11.2013 – Soli-Party „Gemeinsam gegen Nazis“ http://abso.blogsport.de/2013/11/02/30-11-2013-soli-party-gemeinsam-gegen-nazis/ http://abso.blogsport.de/2013/11/02/30-11-2013-soli-party-gemeinsam-gegen-nazis/#comments Sat, 02 Nov 2013 11:34:50 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2013/11/02/30-11-2013-soli-party-gemeinsam-gegen-nazis/ Soli-Party „Was denkt ihr, was das alles gekostet hat?“ Am 30. April dieses Jahres haben über 4.000 Menschen an der größten Antifa-Demo teilgenommen, die es jemals in Berlin-Schöneweide gab. Anschließend feierten Tausende bis in die späten Abendstunden bei einem fetten Open Air-Konzert ausgelassen und setzten ein Zeichen gegen Nazistrukturen und Alltagsrassismus. Weil das Ganze dann aber doch mehr gekostet hat, als unsere Portokasse hergibt, laden wir euch zur großen Soli-Feierei ein. An den Plattentellern: DJane Karacho Rabaukin (Klub Balkanska), DJ K.Atze (Pop, Trash, Alltimes), NoPopNoStyle (Best Pop Ever)

Soliparty für die Kampagne „Gemeinsam gegen Nazis“.
30.11.2013, Einlass 22:00 Uhr, K9 (Kinzigstraße 9, U5 Samariter Straße)

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Hans-Joachim Heidelberg – vor 20 Jahren von Nazis ermordet! Kein Vergeben – Kein Vergessen! http://abso.blogsport.de/2013/10/14/hans-joachim-heidelberg-vor-20-jahren-von-nazis-ermordet-kein-vergeben-kein-vergessen/ http://abso.blogsport.de/2013/10/14/hans-joachim-heidelberg-vor-20-jahren-von-nazis-ermordet-kein-vergeben-kein-vergessen/#comments Mon, 14 Oct 2013 08:53:18 +0000 abso Artikel http://abso.blogsport.de/2013/10/14/hans-joachim-heidelberg-vor-20-jahren-von-nazis-ermordet-kein-vergeben-kein-vergessen/ Gedenkkundgebung
24. Oktober 2013 – 18 Uhr – S-Bhf. Schöneweide

Am frühen Morgen des 24. Oktober 1993 wird Hans-Joachim Heidelberg auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Berlin-Schöneweide ermordet. Die Täter: Nazis, die den 28 Jahre alten Mann mit ihren Springerstiefeln niedertreten und regungslos am Boden liegen lassen. Das Motiv: Hans-Joachim Heidelberg hatte eine sogenannte geistige Behinderung. Vermutlich musste er sterben, weil die Täter sein Leben für „lebensunwert“ hielten. Es wurde ermittelt, aber eine genaue Rekonstruktion der Tat war nicht möglich. Tatverdächtige Jugendliche wurden laufen gelassen. Bis heute konnten keine Täter ermittelt werden.

Doch schon damals wussten Antifaschist_innen und engagierte Bürger_innen, dass die Mordtat auf das Konto von Nazis geht: Anfang der 1990er Jahre, kurz nach der „Wende“, häuften sich Morde an Migrant_innen, Linken, Wohnungslosen und Punks in den Neuen und Alten Bundesländern. Auch Menschen mit sogenannter Behinderung gerieten ins Raster von Nazis. Trotzdem ist die Feindschaft gegenüber Menschen mit sogenannter Behinderungen (auch: Ableism) bis heute ein kaum wahrgenommenes Tatmotiv. Deutlich zeigt sich dieser Umstand in den Ermittlungen von Behörden und in den Statistiken über neonazistische Gewalt. Dabei liegt auf der Hand, dass Hans-Joachim Heidelberg sterben sollte, weil er in den Augen der Täter „anders“ war. Gesellschaftlich ist die Diskriminierung gegenüber Menschen mit sogenannter Behinderung fest verankert. Das Bild von Behinderung als schlimmes Schicksal trägt dazu bei, das nicht der Mensch als individuelle Persönlichkeit wahrgenommen, sondern „der arme hilflose Behinderte“ gesehen wird, was zwangsläufig zu Bevormundung und Dominanz führt. Dazu kommen die vielen Barrieren die Menschen mit sogenannter Behinderung täglich ausgesetzt sind und ihnen eine gesellschaftliche Teilhabe am Leben verunmöglichen. Die Hauptprobleme von Menschen mit sogenannter Behinderung sind somit nicht in den individuellen Beeinträchtigung zu suchen, sondern in den ausgrenzenden, gesellschaftlichen Bedingungen, dem eingeschränkten Zugang zur gesellschaftlicher Teilhabe und massiven Vorurteilen ihnen gegenüber. Ausgrenzung zeigt sich dort, wo der Wer eines Menschen danach beurteilt wird, was er_sie „kann“ oder „nicht kann“. Aus diesem Nährboden speist sich die Ideologie von Nazis. Mit der Vorstellung von einer angeblichen Heerenrasse werden Menschen nach Verwertbarkeit sortiert. Dieser Dominanzgedanke einhergehend mit einer Einordnung von Menschen nach Nutzbarkeit fängt bei verbaler Diskriminierung an und steigert sich wie bei Hans-Joachim Heidelberg in Gewalttaten bis hin zum Mord.

Der Staat erkennt die meisten (Todes-)Opfer rassistischer, antisemitischer, homophober oder eben behindertenfeindlicher Gewalt nicht an, weil die politische Tatmotivation und die Perspektive weder in den polizeilichen Ermittlungen noch vor Gericht eine Rolle spielen. Während die offizielle Statistik der Bundesrepublik für den Zeitraum 1990 bis 2011 gerade einmal 60 Todesopfer rechter Gewalt zählt, listet die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) für den gleichen Zeitraum 184 Opfer auf. Hans Joachim Heidelberg könnte ein weiterer Name auf der Liste sein.

Der Tatort: Bis heute ist Schöneweide ein gefährliches Pflaster für alle Menschen, die nicht ins Raster der Nazis passen. Bereits seit Anfang der 1990er Jahre treiben neonazistische Parteien und „Kameradschaften“ hier ihr Unwesen. Der Kiez ist „Hochburg“ und Treffort der Berliner Neonaziszene geworden. Seitdem antifaschistische Gruppen die Ausmaße neonazistischer Umtriebe in Schöneweide in der Broschüre „Die Braune Straße von Berlin“ offenlegten, kommt der Kiez aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus. Mit der Kneipe „Zum Henker“ und dem Naziladen „Hexogen“ verfügen die Rechten über zwei zentrale Eckpfeiler der regionalen Szene. Sebastian Schmidtke, Betreiber des „Hexogen“, gilt als die zentrale Figur in der „Szene“. Er ist Chef der Berliner NPD und mutmaßlicher Kopf des Neonazinetzwerk „Nationaler Widerstand Berlin“ (NW-Berlin). Auf das Konto der NW-Mitglieder gehen diverse Straf- und Gewalttaten, die sich gegen Antifaschist_innen, Migrant_innen und andere richten.

Wir erinnern an Hans-Joachim Heidelberg und die grausame Tat vor 20 Jahren.
Wir solidarisieren uns mit allen Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt.
Wir fordern die Anerkennung von Hans-Joachim Heidelberg als Opfer rechter und behindertenfeindlicher Gewalt und die Nennung in der Statistik der Amadeu Antonio Stiftung.
Wir fordern die grundsätzliche Überprüfung aller Morde seit 1990, die vom Staat bis heute nicht als politisch motiviert anerkannt werden!
Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Gedenkkundgebung

Hans-Joachim Heidelberg – vor 20 Jahren von Nazis ermordet! Kein Vergeben – Kein Vergessen!

24. Oktober 2013 – 18 Uhr – S-Bhf. Schöneweide

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